:: Regenbogen

Landschaft_20090712_Panorama1.jpg

Eigentlich bin ich nicht der typische Naturfotograf, der Bienchen und Blümchen fotografiert. Doch heute Abend hat mich der unbeschreibliche Regenbogen über Benhausen gepackt, meine Kamera aus ihrem eigentlich gegönnten Ruhezustand nach den letzten aufregenden Tagen hervorzuholen. Immerhin hat die Ruhe fast 1 Tag gehalten. 😉 Und wo ein Regenbogen ist, muss auch immer irgendwo die Sonne im Spiel sein. Ein Wechselspiel der Naturfronten.

Landschaft_20090712_0005.jpg

Immer wenn ich einen Regenbogen sehe, erinnere ich mich an Gottes geniale Kreativität und die Zusage von ihm in der Bibel:

Und Gott sprach: »Ich gebe euch ein Zeichen als Garantie für den ewigen Bund, den ich mit euch und allen Lebewesen schließe: Ich setze meinen Bogen in die Wolken. Er ist das Zeichen meines unumstößlichen Bundes mit der Erde. Jedes Mal, wenn ich Regenwolken über die Erde schicke, wird der Regenbogen in den Wolken zu sehen sein. Dann werde ich an meinen Bund mit euch und mit allem, was lebt, denken. Niemals mehr wird eine Flut alles Leben auf der Erde vernichten. Wenn der Regenbogen in den Wolken steht, werde ich ihn ansehen, um mich an den ewigen Bund zu erinnern, den ich mit allen Lebewesen auf der Erde geschlossen habe.« Und Gott sprach zu Noah: »Ja, dies ist das Zeichen meines Bundes, den ich mit allen Geschöpfen auf der Erde schließe.« 1. Mose 9, 14–15 (Neue Genfer Übersetzung)

:: USA Ostküste Tag 15+16+17

Urlaub_USA_Osten_031.jpg

Das Beste kommt zum Schluss! So, da sitzen wir nun in New York am JFK-Flughafen und haben noch etwas Zeit bis zum Abflug. Hab grad noch ein Passwort für ein freies Wifi-Netz durch nettes Fragen rausbekommen. 😉 Und damit blicken wir nun auf 3 letzte schöne Tage in der Weltmetropole New York zurück.

Am Sonntag haben wir morgens eine kleinere Gemeinde in der Nähe von Xenias Wohnort besucht. Genauso lebendig wie in einer Mega-Church und sehr gute Worte vom Pastor, die in unseren Alltag gesprochen haben und uns ermutigt haben, dort wo wir sind, ein Zeugnis für Jesus zu sein. Ich wünsche mir so sehr diese Lebendigkeit der Christen in Deutschland und die offene herzliche Art der Amerikaner, Gäste in ihre Gemeinschaft aufzunehmen. Man kann wirklich so kommen, wie man IST. Am Nachmittag mussten wir unseren Mietwagen am Flughafen abgeben, da man in der Wolkenkratzerstadt nichts damit anfangen kann, Parkplätze schweineteuer sind und die öffentlichen Verkehrsmittel sehr gut ausgebaut sind. Xenia musste auch zum Flughafen, um zu einem 10-Tages-Praktikum bei der Fotografin Sarah Anne Barlow (die Cousine der Barlow-Girls) nach Nashville zu fliegen. Das passte optimal. Mit der Subway und dem Bus sind wir dann durch die New Yorker Innenstadt getingelt, um zu unserem Hotel in New Jersey zu kommen (Luftlinie 6 Meilen zu Manhattan). Wir haben fürs gleiche Geld wie in New York direkt (schon vorher aus Deutschland gebucht) eine 2-Zimmer-Suite mit genialem Frühstück und vielen andern Extras genießen können. Buslinie direkt vor der Tür, in 20 min am Times Square. Bevor der Bericht kommt, hier schon einmal die Eindrücke, die wir in New York sammeln konnten.

Im Endeffekt hatten wir nur 2 volle Tage für die riesige Stadt. Mir tun jetzt noch die Hacken weh vom vielen Laufen. Aber es hat sich unglaublich gelohnt. Neben dem gelegentlichen Shopping konnten wir in der kurzen Zeit vom Rockefeller Center auf Downtown und Central Park runterschauen, am Times Square abends in einem Klappstuhl die riesigen Leuchtreklame wirken lassen, im Guggenheim-Museum moderne Architektur bestaunen, in einer schmalen Subway-Überdachung mit 50 Leuten einen heftigen Regenschauer abwarten, in verschiedenen Squares (Parks) die Büroleute und andere New Yorker beobachten, am „Bügeleisenhochhaus“ vorbeigehen, durch den Central-Park laufen und das wenige Grün in New York genießen, mit der kostenlosen Staten Island Fähre ganz nah an der Freiheitstatue vorbeifahren, am Ground Zero und der angrenzenden kleinen Kirche innehalten und den Opfern des World Trade Centers gedenken und als letztes auf der Brooklyn Bridge einen Sonnenuntergang genießen. Für das richtige Skyline-Bild fehlte uns etwas die Zeit, aber wir haben ja eh nur einen Bruchteil von New York erleben dürfen. Trotzdem genial und unvergleichlich. In New York ist alles so komprimiert. Zig Nationen auf einem Fleck, die Wolkenkratzer unbeschreiblich hoch, die Straßen eng, so viele Autos und gelbe Taxis, so viel Auswahl an Attraktionen und Shops. Mal laut, mal ruhig, mal hektisch, mal chillig.

Dies war der Kurztrip durch New York als Höhepunkt einer unvergesslichen USA-Ostküstentour. Wenn wir wiederkommen, dann für länger…

Ich hoffe, euch haben die Reiseberichte weitergeholfen, auch ähnliche Sachen zu starten. Würde mich auf jeden Fall sehr freuen! Viel Spaß beim Lesen und Bilder gucken!

Die Reise-Zusammenfassung:

:: USA Ostküste Tag 14

Urlaub_USA_Osten_029.jpg

Das Wochenende verbringen wir gerade bei Xenia, einer Freundin, die zur Zeit Au-Pair in einem Vorort von New York macht. Das Haus der Gasteltern ist für uns drei komplett frei und heute waren wir zuerst für einen Spaziergang an der Long Beach auf Long Island (östlich von New York-City). Dabei konnten wir den Surfern und Beach-Volleyballern zuschauen, haben fotografiert und sehr viel gelacht. Nicht oft haben Valentina und ich auch schöne Fotos mit uns beiden drauf. Hat Xenia super gemacht. 🙂

Urlaub_USA_Osten_028.jpg

Danach erwartete uns die Krönung des Tages: Harvest 2009 in Long Beach Theater. Eine Veranstaltung von mehreren umliegenden Kirchen in New York gesponsort und für die Besucher komplett kostenlos. Als Rahmenprogramm spielte am Anfang ein Schwarzen Chor + Band aus Brooklyn, die „Take it all“ von Hillsong United so geil groovig coverten, dass es besser als das Original klang. Danach durften Kutless und P.O.D. (freu! – einer meiner Lieblingsbands in meiner Teeniezeit) auf die Bühne. Greg Laurie predigte in der Mitte und sprach die größtenteils jugendlichen Besucher an, ein Leben mit Jesus Christus zu beginnen. Sehr viele Menschen gingen nach vorne und zeigten damit ihre innere Entscheidung. Gott war am Wirken! Ich freu mich so für diese Personen.

Urlaub_USA_Osten_030.jpg

Danach hatte noch einmal P.O.D. die Möglichkeit ein paar letzte Songs in der sehr coolen Location direkt am Strand zu spielen. Morgen findet ein weiterer Tag mit Delirious und Jars of Clay statt, wo wir aber wahrscheinlich schon übergehen werden, New York City genauer unter die Lupe nehmen werden. Boom – here comes the boys from the South! (Video von einem anderen Harvest 2008) Ein paar Bilder aus der Veranstaltung von heute…

Nachtrag zu Harvest:

  • Es waren insgesamt an 2 Tagen 17.500 Leute anwesend. Genial. Noch genialer ca. 1175 Entscheidungen für Jesus.
  • Alle Videos und Fotos der Veranstaltung kann man auf der Homepage im Original anschauen: Link
  • Und hier noch ein Video von P.O.D.