:: Trainingsshooting mit den creaPIXlern

Shooting_20090625_071.jpg

Nach nun mehr 1,5 Jahren Grundlagenfotokursen an verschiedenen Orten und in meiner Kirchengemeinde kam bei mir der Gedanke auf: „Was könnte den fotobegeisterten Leuten hier vor Ort im Jugendzentrum Lighthouse weiterhelfen?“ und „Wo muss ich selbst als Referent nicht so viel im Vorfeld vorbereiten?“, um die wenige freie Zeit, die man hat, zu nutzen und auch auf unterschiedliche Erfahrungsschätze der einzelnen Personen eingehen zu können. Nach etwas Grübeln kam die Idee, wie Jesus es mit seinen Jüngern gemacht hat. Einfach ne Gruppe an Gleichgesinnten sammeln und anfangen sich zu treffen. Einfach da sein und man selbst sein. So kann man andere am Besten prägen. Man unterhält sich über Fotografie, sammelt voneinander Impulse, tauscht Literatur, fotografiert gemeinsam und steckt andere an. Man dient anderen mit seinen Fähigkeiten, entwickelt sich weiter und jeder geht dann wieder für eine gewisse Zeit in seinen Alltag und lebt dort Fotografie.

Gedacht, getan. Mittlerweile haben sich einige Personen aus meinem direktem Gemeindeumfeld von der Möglichkeit, gemeinsam zu fotografieren, begeistern lassen und seit ca. 2 Monaten gibt es nun das Fototreffen in Paderborn mit dem Namen „creaPIX“. Gestern Abend haben wir uns an ganz simpler Portraitfotografie ohne jegliche Hilfsmittel versucht und jeder durfte auch mal die Seite des Models ausprobieren.

Mittlerweile weiß ich, dass diesen Blog viele Fotografen mitlesen und vielleicht bist du einer von ihnen. Ich möchte dich gerne anspornen, ähnliche Aktionen in Angriff zu nehmen. Falls du schon einer von den „alten Hasen“ bist und dir vorstellen kannst, Anfängern oder Gleichgesinnten etwas von deinem Erfahrungsschatz abzugeben, starte doch dort, wo du wohnst in deiner Nachbarschaft, in deiner Kirchengemeinde, in deiner Jugendgruppe, in deiner Stadt ähnliche Sachen. Interessierte Fotofreaks kommen dazu und so entwickelt sich eine junge Generation von neuen Fotografen mit Potential, die es vielleicht sogar noch besser drauf hat als du und ich zusammen. Aber das würd mich ehrlich gesagt auch freuen, wenn noch viel mehr Fotografen und Fotografinnen heranwachsen und mit ihrer Gabe zu fotografieren andere Menschen glücklich machen. Und vielleicht auch mit ihren Fotos Gott ein Dankeschön für ihr geschenktes Leben und für die Schönheit in der Natur oder der fotografierten Menschen sagen möchten! Das wäre wirklich ein Traum von mir…vielleicht wird es auch DEINER?!

:: USA Ostküste Tag 15+16+17

Urlaub_USA_Osten_031.jpg

Das Beste kommt zum Schluss! So, da sitzen wir nun in New York am JFK-Flughafen und haben noch etwas Zeit bis zum Abflug. Hab grad noch ein Passwort für ein freies Wifi-Netz durch nettes Fragen rausbekommen. 😉 Und damit blicken wir nun auf 3 letzte schöne Tage in der Weltmetropole New York zurück.

Am Sonntag haben wir morgens eine kleinere Gemeinde in der Nähe von Xenias Wohnort besucht. Genauso lebendig wie in einer Mega-Church und sehr gute Worte vom Pastor, die in unseren Alltag gesprochen haben und uns ermutigt haben, dort wo wir sind, ein Zeugnis für Jesus zu sein. Ich wünsche mir so sehr diese Lebendigkeit der Christen in Deutschland und die offene herzliche Art der Amerikaner, Gäste in ihre Gemeinschaft aufzunehmen. Man kann wirklich so kommen, wie man IST. Am Nachmittag mussten wir unseren Mietwagen am Flughafen abgeben, da man in der Wolkenkratzerstadt nichts damit anfangen kann, Parkplätze schweineteuer sind und die öffentlichen Verkehrsmittel sehr gut ausgebaut sind. Xenia musste auch zum Flughafen, um zu einem 10-Tages-Praktikum bei der Fotografin Sarah Anne Barlow (die Cousine der Barlow-Girls) nach Nashville zu fliegen. Das passte optimal. Mit der Subway und dem Bus sind wir dann durch die New Yorker Innenstadt getingelt, um zu unserem Hotel in New Jersey zu kommen (Luftlinie 6 Meilen zu Manhattan). Wir haben fürs gleiche Geld wie in New York direkt (schon vorher aus Deutschland gebucht) eine 2-Zimmer-Suite mit genialem Frühstück und vielen andern Extras genießen können. Buslinie direkt vor der Tür, in 20 min am Times Square. Bevor der Bericht kommt, hier schon einmal die Eindrücke, die wir in New York sammeln konnten.

Im Endeffekt hatten wir nur 2 volle Tage für die riesige Stadt. Mir tun jetzt noch die Hacken weh vom vielen Laufen. Aber es hat sich unglaublich gelohnt. Neben dem gelegentlichen Shopping konnten wir in der kurzen Zeit vom Rockefeller Center auf Downtown und Central Park runterschauen, am Times Square abends in einem Klappstuhl die riesigen Leuchtreklame wirken lassen, im Guggenheim-Museum moderne Architektur bestaunen, in einer schmalen Subway-Überdachung mit 50 Leuten einen heftigen Regenschauer abwarten, in verschiedenen Squares (Parks) die Büroleute und andere New Yorker beobachten, am „Bügeleisenhochhaus“ vorbeigehen, durch den Central-Park laufen und das wenige Grün in New York genießen, mit der kostenlosen Staten Island Fähre ganz nah an der Freiheitstatue vorbeifahren, am Ground Zero und der angrenzenden kleinen Kirche innehalten und den Opfern des World Trade Centers gedenken und als letztes auf der Brooklyn Bridge einen Sonnenuntergang genießen. Für das richtige Skyline-Bild fehlte uns etwas die Zeit, aber wir haben ja eh nur einen Bruchteil von New York erleben dürfen. Trotzdem genial und unvergleichlich. In New York ist alles so komprimiert. Zig Nationen auf einem Fleck, die Wolkenkratzer unbeschreiblich hoch, die Straßen eng, so viele Autos und gelbe Taxis, so viel Auswahl an Attraktionen und Shops. Mal laut, mal ruhig, mal hektisch, mal chillig.

Dies war der Kurztrip durch New York als Höhepunkt einer unvergesslichen USA-Ostküstentour. Wenn wir wiederkommen, dann für länger…

Ich hoffe, euch haben die Reiseberichte weitergeholfen, auch ähnliche Sachen zu starten. Würde mich auf jeden Fall sehr freuen! Viel Spaß beim Lesen und Bilder gucken!

Die Reise-Zusammenfassung:

:: USA Ostküste Tag 14

Urlaub_USA_Osten_029.jpg

Das Wochenende verbringen wir gerade bei Xenia, einer Freundin, die zur Zeit Au-Pair in einem Vorort von New York macht. Das Haus der Gasteltern ist für uns drei komplett frei und heute waren wir zuerst für einen Spaziergang an der Long Beach auf Long Island (östlich von New York-City). Dabei konnten wir den Surfern und Beach-Volleyballern zuschauen, haben fotografiert und sehr viel gelacht. Nicht oft haben Valentina und ich auch schöne Fotos mit uns beiden drauf. Hat Xenia super gemacht. 🙂

Urlaub_USA_Osten_028.jpg

Danach erwartete uns die Krönung des Tages: Harvest 2009 in Long Beach Theater. Eine Veranstaltung von mehreren umliegenden Kirchen in New York gesponsort und für die Besucher komplett kostenlos. Als Rahmenprogramm spielte am Anfang ein Schwarzen Chor + Band aus Brooklyn, die „Take it all“ von Hillsong United so geil groovig coverten, dass es besser als das Original klang. Danach durften Kutless und P.O.D. (freu! – einer meiner Lieblingsbands in meiner Teeniezeit) auf die Bühne. Greg Laurie predigte in der Mitte und sprach die größtenteils jugendlichen Besucher an, ein Leben mit Jesus Christus zu beginnen. Sehr viele Menschen gingen nach vorne und zeigten damit ihre innere Entscheidung. Gott war am Wirken! Ich freu mich so für diese Personen.

Urlaub_USA_Osten_030.jpg

Danach hatte noch einmal P.O.D. die Möglichkeit ein paar letzte Songs in der sehr coolen Location direkt am Strand zu spielen. Morgen findet ein weiterer Tag mit Delirious und Jars of Clay statt, wo wir aber wahrscheinlich schon übergehen werden, New York City genauer unter die Lupe nehmen werden. Boom – here comes the boys from the South! (Video von einem anderen Harvest 2008) Ein paar Bilder aus der Veranstaltung von heute…

Nachtrag zu Harvest:

  • Es waren insgesamt an 2 Tagen 17.500 Leute anwesend. Genial. Noch genialer ca. 1175 Entscheidungen für Jesus.
  • Alle Videos und Fotos der Veranstaltung kann man auf der Homepage im Original anschauen: Link
  • Und hier noch ein Video von P.O.D.