:: USA Ostküste Tag 7

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Als kleines Kind wollte ich mal Astronaut werden, soweit ich mich erinnern kann. Und heute bot sich die beste Gelegenheit, den Kindheitstraum mit Leben zu füllen, etwas über Space Shuttles zu erfahren und die amerikanische Raumfahrt anzufassen. Das Kennedy Space Center nahe Cape Caneveral gibt ihren Besuchern für einen stolzen Preis von 38$ einen ganzen Tag Entertainment mit verschiedenen Möglichkeiten die Schauplätze zu besichtigen, wo die Shuttles starten und zusammengebaut werden. Legt man weitere 20$ drauf, kann man sogar noch näher ran an die Shuttles. Weiter kann man sehr reale Simulatoren und 3D-Kinos besuchen, um einen Shuttle-Start mitzuerleben und sehen, wie sich Astronauten auf der ISS fühlen müssen. Es ist sehr beeindruckend, was Ingenieure und viele andere Mitarbeiter in den letzten Jahrzehnten entwickelt haben und wie sich die Errungenschaften auch auf unser tägliches Leben auswirken. Die Amerikaner ehren ihre nationalen Helden an jeder Ecke. Auch von mir ein bisschen Tribut!

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Gegen Nachmittag war wieder Autofahren angesagt. Das ca. 400km entfernte Savannah (Georgia) haben wir nun erreicht. Bei Tempomat und geraden Autobahnen hat man dann auch Zeit, den Reiseführer zu lesen und gleichzeitig zu fotografieren, während die Frau auf dem Beifahrersitz ein kleines Nickerchen macht. 😉

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:: USA Ostküste Tag 5+6

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Da sind wir wieder…mit den Everglades. Und zwar haben wir am nächsten Tag noch eine Airboattour durch die Sumpflandschaft mitgemacht. Ich wollte schon immer mal, wenn ich in Filmen die Actionhelden durch die Everglades schießen gesehen habe, auch mit so einem „Luft“-Boot mitfahren. Jetzt ging der Traum in Erfüllung. Im Anschluss gab es ein paar typische Tiere nahe zum Anfassen: Skorpione, Schlangen, Riesenkröten, Stinktiere, Alligatoren, usw. Nicht Jedermanns Haustiere, aber ganz nett anzuschauen.

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Am Nachmittag hatten wir noch etwas Weg zu schaffen, um nach St. Petersburg (nicht Russland!) an der Westküste Floridas zu kommen. Sehr beeindruckend, über den Skywalk (die Brücke vom Festland zur Halbinsel rüber) zu fahren und abends am Pier im Zentrum der Stadt spazieren zu gehen. Man sieht natürlich nie allzu viel einer so riesigen Stadt, aber diese schien sehr menschenfreundlich zu sein. Überall sauber, Fahrradwege auf der Straße und jede Menge Inline-Skater abends unterwegs. Mit einem schönen Panorama auf die Skyline ging der Tag zu Ende.

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Auch die Westküste Floridas hat beeindruckende Strände zu bieten. Wir hatten einen Tipp von einem Bekannten, die nahe St.Petersburg gelegenen Clearwater-Beaches anzufahren. Am Vormittag des nächsten Tages waren die Badeshorts und die Sonnencreme an der Reihe und so haben wir uns für ein Weilchen an den Strand gelümmelt, abseits der Touristenstrände etwas weiter nördlich. Dort ist auch das 360°-Panorama entstanden.

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Als ein deftiges Gewitter aufzog haben wir die Erfrischungspause in der tropischen Hitze (am Tag bis zu 34°C) genutzt und einen von Valentinas „Nationalparks“ aufgesucht, auch Mall oder Outlet genannt. 😉 Viele coole T-Shirts für wenig Geld gefunden und noch einiges an typisch amerikanischem Zeug gekauft. Irgendwie müssen wir die 4 x 23 kg Flugreisegepäck ja vollkriegen. 😉 Mit einer neueren Hillsong United Live-CD aus dem Musikladen im CD-Player fuhren wir weiter Richtung Osten vorbei an Orlando, Disneyworld und Seaworld, das wir dieses Mal links liegen lassen. Nun sind wir kurz vor Cape Caneveral angekommen. Morgen schauen wir mal, was die Astronauten so treiben…Roger, ISS!

:: USA Ostküste Tag 3+4

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Wir sind länger geblieben in Key West. Die gemütliche Atmosphäre der Kleinstadt mitten in der Karibik gefiel uns sehr. Am nächsten Tag haben wir eine Trolley-Tour durch den Ort mitgemacht. Gerade die Oldtown mit ihren Häusern aus dem 18. und 19. Jh. wirkt sehr originell. Ich könnte stundenlang durch die Straßen schlendern und die unterschiedlichen Gebäude mit ihren liebevoll gestalteten Fassaden anschauen und fotografieren. Zwischendrin sind wir aus dem Trolley ausgestiegen, weil wir ja zur Post (siehe letzter Eintrag) mussten. Gerade als wir die berüchtigte Money-Order ausgefüllt haben, fing ein tropischer Regen an, ca. 1/2h am Stück. Danach sah es in einigen Viertel „leicht“ überflutet aus. Aber die Leute hier nehmen das Wetter ganz easy. Kurze Zeit später kam auch schon wieder die Sonne raus.

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Heute sind wir am letzten Vormittag in Key West am Strand „braten“ gewesen und anschließend mit dem Auto wieder in Richtung Festland gefahren. Am Nachmittag standen die Everglades auf dem Programm. Dieser Nationalpark ist nicht soo spektakulär wie die vielen Parks in Kalifornien und Arizona. Der Charme liegt aber eindeutig an der urzeitlich wirkenden Flusslandschaft und der Möglichkeit, Alligatoren, Schlangen und andere Kriechviecher in freier Wildbahn zu erleben.

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Einige Tiere sind uns tatsächlich begegnet. Es gibt noch viel mehr Spezies, aber dann muss man wohl mehr Geduld haben und vielleicht auch zu einer anderen Jahreszeit (nicht die feuchttropische) vorbeikommen. Es hat sich trotzdem gelohnt. Und nun geht es langsam weiter nach Norden…stay tuned.

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