:: Herausforderungen 2009

Auch in diesem Jahr warten erneut Herausforderungen…gerne nehme ich euch weiter mit auf eine Gedankenreise für meine Fotografie 2009.

  • Weiterführende Fotokurse…
    Einige Grundlagen-Fotokurse sind – wie bereits mehrmals angekündigt – im 1. Quartal angedacht und weitere Anfragen stehen in der Pipeline. Vielleicht findet sich die Zeit, bis Ende des Jahres einen Aufbaukurs aus einem meiner fotografischen Hauptthemen wie Portrait-, Konzert- oder Hochzeitsfotografie zu entwickeln. Was davon genau ist noch völlig offen.
  • Hochzeitsfotografie 2009…
    Nach einem durchaus erfolgreichen Hochzeitsjahr 2008 reißt die Anfragefrequenz nicht ab (Multiplikation und Empfehlung sind gute Stichwörter). Viele Termine bis Oktober sind schon weg. Jede neue Hochzeit ist eine weitere Herausforderung. Mein Wunsch ist es, dass wir zusammen mit den Hochzeitspaaren immer wieder kreative Fotomotive bei Portraits und Hochzeitsjournalismus finden und jede Hochzeit ein Unikat wird. Interesse hätte ich, zumindest 1 Hochzeit in diesem Jahr aus einer ganz anderen Kultur zu fotografieren. Vielleicht wird der Wunsch ja erhört. Gerne würde ich auch von erfahrenen Fotografen dazulernen. Ich bleibe auf der Suche.
  • Konzertfotografie 2009…
    – im März bin ich erstmal zusammen mit ein paar Freunden auf einem Sound7-Autorenkurs. An einem Abend wird ein Fotograf, der Zeitschriftencover des Spiegels, Focus geknipst hat, aus dem Nähkästchen plaudern. Ich freue mich darauf, die S7-Jungs persönlich kennenzulernen und über 2 Tage hinweg über Fotografie auszutauschen und neue Dinge zu lernen. Ist ebenfalls interessant für unsere Öffentlichkeitsarbeit des Lighthouse Jugendzentrums.
    – Dann habe ich Termine für Konzerte von Mosaiksound und einem anderen Konzertveranstalter erhalten. Für mich zeitlich interessant ist der komplette Willow Creek Jugendkongress 2009 im Mai mit einem Abschlusskonzert von Delirious?. Versprechen kann ich weitere echt feine musikalische Größen, die dieses Jahr nach Deutschland kommen, wobei ich die Termine von der eigenen Planung noch nicht bestätigen kann. Freut euch schon mal drauf.
    – Gerne würde ich selbst irgendwann einmal als Fotograf an einem größeren Konzert-/Festivalfotografenteam teilnehmen, um etwas dazuzulernen. Kann auch gerne aus der säkulären Pop-Rockszene sein. Hauptsache Profis. Vielleicht ist ja jemand unter euch als Leser, der da entsprechende Kontakte hat. Ich glaube auch an Zufall(en). Kannst dich gerne melden.
  • Natur pur…
    meistens im Urlaub mit Valentina. Dieses Jahr vielleicht eine warme Vulkaninsel und nicht ganz so weit weg. Naturkulissen fotografieren = Entspannung.
  • Öffentlichkeitsarbeit Jugendzentrum Lighthouse…
    Wir suchen mit unserem Team nach Vorbildsprojekten in Deutschland und werden vielleicht den einen oder anderen Besuch starten. Außerdem sind wir dran, die nähere Umgebung zu
    analysieren und bereiten eine weiter angelegte Öffentlichkeitsarbeit vor. Herausforderung genug. Absprechen mit Gott darf da auf keinen Fall fehlen. Er soll die nächsten Schritte lenken.
  • Weitere Projekte…
    – Auf ein paar kommende Einzelportraitshootings freue ich mich schon.
    – Und endlich mal zeichnet sich ein Bandshooting mit einer Newcomer-Band ab. In letzter Zeit ist es auf dem Gebiet etwas ruhiger geworden.
  • Fotoequipment…
    Für ein Gewerbe ist es fast immer sinnvoll zu investieren. Als Vorbild sind mir die treuen Verwalter aus Lukas 19,11ff. Nach langem Hin und Her habe ich mich zu einem Notebook durchringen können, das in die Fototaschen passt und vor allem bei den Fotokursen und im Nachbearbeitungsworkflow unterstützen wird. In den nächsten Tagen mehr. Ich hatte das Gefühl, dass gerade jetzt der richtige Zeitpunkt ist. Weiter entfernte Zukunftsideen liegen im Bereich Festbrennweiten, Vollformat und Erweiterung von Blitzkommunikationssystemen. Aber immer nur nach Bedarf oder
    falls mal Equipment kaputt gehen sollte. Nichts Unüberlegtes aus Lust und Laune.

Das wärs dann erstmal…die ganzen Ideen waren und sind von Gottes Segen abhängig. Irrtümer soll und wird er höchtspersönlich korrigieren. Bin echt froh, die Möglichkeit zu haben, täglich mit ihm drüber zu reden und erwarte gespannt, wie seine Sicht das Ergebnis verändern oder bestätigen wird. Zum Abschluss ein Zitat aus Irland:

„Gott schließt nie eine Tür, ohne eine andere zu öffnen.“

Auf das der Bildsprache in unserem Umfeld mehr Beachtung geschenkt wird und den Weg zu Menschenherzen findet.

:: Jahresrückblick und TOP20 Hochzeitsportraits 2008

Konzert_CastingCrowns_20081109_016.jpg Anfang 2008 hatte ich für mich ein paar persönliche Herausforderungen definiert, die beim rückblickenden Betrachten auch größtenteils so eingetreten sind. Was bleibt als Fazit für dieses fotografisch aufregende Jahr zu sagen?

  1. Die Anschaffung einer zweiten professionellen Kamera hat sich gelohnt.
  2. Die entfesselte Blitzfotografie ist nun fester Bestandteil meiner Fotoshootings geworden.
  3. Im Bereich der Bildbearbeitung gings einen großen Schritt nach vorne.
  4. Bei der Leitung und Organisation von kompetenten Fototeams für größere Veranstaltungen hatte ich durch Mosaiksound die Möglichkeit, positive Erfahrungen zu sammeln. Sehr cool sowas!
  5. Mehrere Fotografieinteressierte konnten durch die dieses Jahr gestarteten Fotogrundlagenkurse profitieren. Es geht weiter!
  6. Das Team, um die Öffentlichkeitsarbeit meiner Christengemeinde und die des Jugendzentrums Lighthouse zu bewältigen, wuchs dieses Jahr nach und nach. Jeder in der Mannschaft kennt nun seine Verantwortungsbereiche und es macht z. Zt. sehr viel Spaß, gemeinsam nach vorne zu denken!
  7. Weitere fotografische Höhepunkte und Neuland bei der Umsetzung waren u.a. der Roadtrip in Kalifornien (USA), das Tuning-Auto-Shooting von SAR Turbotechnik und die Mitarbeiterportraits bei Benteler.

Sonderaufgaben fordern mich immer ganz besonders heraus! Ich liebe es am Limit zu arbeiten, um eine nächste Hürde nach vorne nehmen zu können. Vor allem gilt dieses Jahr eine große Umarmung meiner Frau Valentina für die moralische und persönliche Unterstützung und ein fettes Dankeschön an meinen himmlischen Vater für die Bewahrung, neue Ideen und Gelingen in schwierigen Situationen sowie Begeisterung an der Fotografie! Ein Leben ohne Gott nach seinem Plan ist für mich einfach unvorstellbar!

Mit einem kleinen Rückblick zu meinen persönlichen 20 Hochzeitsbilderfavoriten in diesem Jahr ziehe ich mich etwas für die Weihnachtstage zurück und wünsche allen Bloglesern und Freunden ein entspanntes Weihnachtsfest!

:: Christmasrocknight 2008 Fotos

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Die Christmas Rocknight (CRN) in Ennepetal mit der diesjährigen 29. Ausgabe ist das meinungsbestimmende Konzertfestival in der deutschen christlichen Musikszene schlechthin. Jeweils 1.500-2.000 Besucher an einem von beiden Konzerttagen sind schon eine Hausnr. Jedoch geht es gerade bei diesem Event nicht um die Masse, sondern um die vertraute Atmosphäre mit den Künstlern, was sich unter anderem auch an dem nicht vorhandenen Fotograben und der persönlichen Präsenz der Bands an den Ständen widerspiegelt. Jedes Jahr betonen gerade die amerikanischen Bands die außergewöhnliche Power und Begeisterung, die das deutsche Publikum deren Musik entgegenbringt.

Mit Georg bin ich am Freitag nach Wuppertal aufgebrochen, wo wir zunächst in das Art Fabrik Hotel eingecheckt haben. Für ein gutes Preisleistungsverhältnis bekommt man dort sogar in der untersten Kategorie kunstvolles Ambiente, kostenlos WLAN und Minibargetränke inklusive auf dem Zimmer geboten. Geheimtip ca. 10 km von Ennepetal entfernt, auch für Fotoshootings absolut geeignet.

An der Konzertlocation angekommen, war die erste Band auf der Mainstage gerade fertig. Aber nicht so tragisch. Für den Freitag hatten wir die Cams bewusst nicht ausgepackt und die Zeit in der Zuschauermenge genossen. Daher gibts von dem Tag auch keine Fotos. Absoluter Burner für mich waren Haste the Day und Disciple. Schöne Grüße an die Jungs aus Espelkamp, die ich das eine oder andere Mal „leicht“ angeschubst haben könnte! 😉 Hat mit euch ne Menge Spaß gemacht. Es ist für mich jedes Mal ein Phänomen, mit welcher Autorität Kevin von Disciple auf der Bühne spricht und die kurz zuvor aufgedrehten 2.000 Zuschauer beim Lesen aus der Bibel keinen einzigen Mucks von sich geben. Johannesevangelium Kapitel 14. Lest selbst, worauf es im Leben ankommt und was uns Christen erwartet. Müde und zufrieden ging der erste Tag mit einer 30-minütigen Zugabe von Disciple zu Ende.

Tag 2 begann recht spät. 😉 Warum nur? Nach einem ausgiebigem Brunch in der Wuppertaler Innenstadt hatten wir dieses Mal die Fotokameras beim Eintritt ins Haus Enneptal im Anschlag. Leider war der Backstage-Ordner dieses Jahr nicht so gnädig, unsere Ausrüstung neben der Bühne zu verwahren. Wir haben Fotos von HB, Breaking the Silence, Future of Forestry, Fireflight und Disciple Unplugged gemacht. Eigentlich wollten wir ein paar stimmungsvolle Konzertbilder schießen ohne den Anspruch, alle Bands im Kasten haben zu müssen. Für TFK und Project 86 gings dann wieder ohne Cam in die Menge…bei Project 86 hat die Puste aber nicht lange gereicht. Den Auftritt von Kutless haben wir genutzt, um etwas früher nach Hause zu kommen. 😉 Als persönliches Fazit kann ich nur sagen: Haste the day und Disciple haben mir am besten von der Stimmung gefallen. Danke für den Muskelkater. Am Samstag traten auffällig viele Bands mit Sängerfrauen hintereinander auf, was man auch eindeutig auf den Fotos sehen wird. Und Georg und ich hatten wirklich einen Riesenspaß mit der Musik und dem Fotografieren.

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Nun ein paar Eindrücke und Tipps für angehende Konzertfotografen. Gerade bei der CRN kann man nicht damit prahlen, der beste Konzertfotograf zu sein, weil man die tollste Ausrüstung oder das kreativste Auge hat. Gerade bei diesem Event kommt es auch sehr stark auf Kreativität in der Wahl des Standortes an.

  • Was bringen einem die Skills, wenn man nicht an die Bühne und damit auch nicht an die Musiker rankommt?
  • Was bringt dir das dollste Tele, wenn du durch Köpfe und Hände aus der Menge von hinten durchfotografieren musst und damit die Hälfte des Bildes schwarz wird, weil du eben auch nur höchstens so groß bist wie alle anderen auch?
  • Was bringt es, wenn überall, wo man die Bühne gut sehen kann (gerade hinten auf der Empore) Menschen dicht gedrängt stehen und du nirgendswo durchkommst?
  • Was kommt effektiv dabei heraus, sich mit 2 Cams durch eine pogende Menschenmenge zu kämpfen und seine gesamte Ausrüstung aufs Spiel zu setzen?

Genau, nichts. Jetzt kannst du frustriert ein paar mittelmäßige Bilder aus der hinteren Menschenmenge, wo weniger los ist, schießen oder dir eben ein paar Sachen als Fotograf einfallen lassen. Es folgt ein kleiner Bericht, wie ich versucht habe, aus den Randbedingungen das Beste herauszuholen.

  1. Versuche dich in kurzen Umbaupausen eines solchen Festivals durch die wartende Menschenmenge bis an die Bühne vorbeizutasten. Frage freundlich, ob du nicht noch einen Platz weiter aufrücken kannst. Und das immer wieder. Das erfordert Energie und Geschicklichkeit, aber wenn du ruhig erklärst, dass du nur ein paar Bilder schießen willst, klappt das in der Regel. Am besten leicht seitlich der Bühne mit dem Hintern auf die Kante setzen und die Beine ins Publikum hängen lassen. So störst du die anderen Zuschauer nur wenig und in der Mitte wird es bei härteren Bands sowieso unerträglich. Während des Konzerts kann man sich gut auf den Monitoren abstützen. Eine 2. Kamera kann man ebenfalls gut ablegen. Wenn du erst während der Show versuchst dich nach vorne zu mogeln, hast du kaum eine Chance.
  2. Postiere dich weiter hinten in der Menge und versuche dich auf Zehenspitzen zu stellen. 10 cm Höhe bringen schon Einiges, wenn man über die Köpfe hinweg die Musiker mit einem Tele fotografieren will. Man muss nur üben, die Kamera ruhig zu halten. Als kleinere Person vergiss diesen Hinweis.
  3. Halte dich leicht seitlich der Bühne in Nähe der Boxen auf. Hier hat man oft ohne große Probleme Möglichkeiten, die Frontsänger seitlich zu erwischen mit schönen farbigen Hintergründen. Man wird hier aber nie „freie Sicht“ im unteren Bildausschnitt haben.
  4. Suche dir einen Schlupfwinkel seitlich der Bühne in den Backstagebereich oder freunde dich mit den Backstage-Ordnern an. Die professionelle Ausrüstung ist oft dein „Ticket“. Verhalte dich unauffällig und störe keinen. Wenn du dich zwischen Technikern und anderen Musikern aufhältst, trete entschlossen auf. Wenn du in dieser Art und Weise ein paar Bilder gemacht hast, wirkt es für die meisten Beteiligten schon so als wenn du ein offizieller Fotograf wärst. Der Blickwinkel von der Rückseite der Bühne liefert einfach neue Perspektiven, die kein Zuschauer einfangen wird und man kann auch das Publikum in die Motive gut einbinden.
  5. Hole dir aus der Cafeteria einen Stuhl oder eine Cola-Kiste und stelle dich etwas weiter hinten oder seitlich hin, wo noch genügend Platz ist, damit dich keiner mit dem Stuhl umrennt. Habe ich dieses Mal 2x gemacht und das klappt super. Man kommt über alle Köpfe drüber hinweg und hat freie Sicht auf die Musiker. Wenn man dann noch ein T-Shirt mit seiner Webseite anhat, ist das schon fast wie eine Werbe-Litfaßsäule. 😉
  6. Suche dir weiter hinten einen erhöhten Standpunkt für Totalaufnahmen der Bühne. z.B. war die komplette Empore voll mit Leuten und unmöglich selbst noch hochzukommen. Neben der Empore befand sich ein kleiner Gang, so dass ich erst 1,50m an der Außenseite des Geländers hochgeklettert bin. Ein Bein blieb auf der Empore stehen. Mit dem anderen habe ich mich horizontal gegen die Wand abgestützt. Man muss hier und da etwas wagen, um bessere Positionen zu erwischen. Und mit der Zeit lernt man auch auf Zehenspitzen oder in solchen Haltungen eine ruhige Hand zu behalten.

Und nun viel Spaß mit den Ergebnissen der Christmasrocknight 2008 in der ->Fotogalerie