In der letzten Zeit hatte ich mir verstärkt Gedanken gemacht, wie man denn an professionelle Softwarepakete und deren Lizenzen von namhaften Herstellern herankommt, obwohl ich kein Student mehr bin. Lange hatte ich gesucht. Ganz akut geht es mir um die Adobe Creative Suite CS3 Design Standard, die ich gerne von meiner aktuellen CS2-Version updaten möchte. Kostenpunkt Update 830€, Vollversion ca. 2.000€. Puh, das geht ja gar nicht!
Die Chrischona-Service-Gesellschaft schließt schon seit längeren Rahmenverträge für Kirchengemeinden der Evangelischen Allianz ab. Leider hat es mit Adobe bisher noch nicht so richtig geklappt. Nun der Durchbruch. Ab sofort dürfen evangelische Einrichtungen aus Verwaltung, Bildung und Wohlfahrt Adobe-Software zu besonders günstigen Preisen beziehen: Man spart jetzt beim Kauf der CLP-Lizenzen bis zu 80% gegenüber den aktuellen Lizenz-Preisen. Dies gilt für Kirchen, Gemeinden, Stiftungen und sonstigen kirchlichen Einrichtungen.
Jedoch wird der endgültige Preis der Softwarepakete für Mitarbeiter von Kirchengemeinden am Bedarf der Vorbestellungen bis zum 26.03. bei Chrischona festgelegt. Sprich eine Vollversion von dem angesprochenen Paket wird voraussichtlich 299€ oder evtl. sogar 269€ kosten, je nachdem wie viele Vorbestellungen eingehen.
Auch andere Programme wie Adobe Lightroom, Adobe Photoshop Elements, Corel Draw X4, Microsoft Office und Windows XP/Vista Produkte sind auf diesem Wege für weniger Geld zu erwerben.
Nicht ganz klar ist mir bisher die Regelung, ob denn das Ganze lizenztechnisch erlaubt ist, wenn der privat und damit auch nebengewerblich genutzte Rechner gleichzeitig für die Gemeinde verwendet wird. Laut Aussage eines Adobe Mitarbeiters zu meiner ehemals Studentenversion ist eine gleichzeitige Nutzung der Lizenz nicht ausgeschlossen. Wer da Ideen hat oder mehr weiß, kann sich gerne im Kommentar äußern.
Ich bin das gerade parallel am Prüfen, da es im Bereich der Studentenversionen auch Varianten gibt, die kommerziell genutzt werden dürfen. Siehe “Adobe Education Versionen” unter Absatz “Adobe Education Versionen”. Falls ich mehr Klarheit habe, gibt es hier ein Update.
Update: Nach meinem Nachfragen hin wird es bei Chrischonadefinitiv keine kommerziell nutzbaren Softwarelizenzen in den Rahmenverträgen, die die abschließen können, geben. Für mich wandert diese Bezugsmöglichkeit deshalb wieder aus dem Fokus, da ich recht viel für die Gemeinde/Missionswerke im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit erledige. Jedoch nutze ich die Software parallel mit großem Umfang auch nebengewerblich. Nichtsdestotrotz – für Privatleute, die sowieso schon sehr viel Geld und Zeit ehrenamtlich in ihre Gemeinde stecken, wird die Arbeit dadurch sehr erleichert. Die Rahmenverträge werde ich auch bei weiteren Foto- und Designworkshops den Teilnehmern weiterempfehlen. Eine Supersache! Kaufen!
Bevor ich hier anfange loszulegen, erinnere ich mich noch ganz schnell an die Warnung von Helmut in einem richtig guten Blogeintrag zum Thema Vorsätze. Schluss mit der Selbstveräppelung! Aber nun gibt es einen kurzen Einblick in das bereits begonnene Jahr 2008 und seinen für mich denkbaren Herausforderungen…
Ehe ist wie Tanzen! oder Standardtanz-Grundkurs mit Valentina (Januar/Februar)…bin sehr gespannt. Meine bald gemachten Erfahrungen und die Gedankenübertragungen auf eine bibeltreue Ehe werde ich irgendwann mal niederschreiben. Gewisse Ansätze formieren sich gerade in meinem Kopf. Jetzt fehlt nur noch die Praxis!
Gib ab!…von deiner Erfahrung. Erste Anläufe von Foto- und Designkursen in meiner freikirchlichen Gemeinde zusammen im Team mit Georg(3 mal ganztägig im Januar/Anfang Februar, mittlerweile ausgebucht). Wir beide sind keine professionell gelernten Fotografen. Aber dankbar geben wir weiter, was wir bisher an Wissen aufnehmen konnten. Liebend gern hätte ich selbst dem einen oder anderen Erfahrenen mal über die Schulter geschaut, leider war es mir bisher verwährt geblieben. So konnte ich aber zumindest aus den vielen Erfahrungen von guten Fotografen, die ihr Wissen mit anderen im Internet teilen, profitieren. Ein wahrer Segen.Für die Zukunft könnte ich mir Workshops als überregionale Unterstützung für weitere Gemeinden und zur Förderung von jungen Christen/generell Jugendlichen vorstellen, die immer häufiger in ihre PC-Spielewelt abtauchen, aber nichts Produktives mehr in ihrer Freizeit auf die Reihe bekommen. Veranstalter-Interessenten sprich Gemeinde oder andere Institutionen können sich gerne unverbindlich melden. Ich kann noch nichts versprechen, aber evtl. kann man an einem Bedarfsfeedback abschätzen, wie es weitergehen könnte. Meiner Meinung nach gibt es auf dem Gebiet noch viel zu wenig Angebote gerade im Hinblick auf Gemeindearbeit.
Über den Teich!…Roadtrip in die USA mit Valentina quer durch Kalifornien im Mai. Urlaubstechnisch aber auch fotografisch mit Sicherheit höchst anspruchsvoll. Feinste Bedingungen für Landschafts- und Architekturfotografie. Wir gucken einfach mal, wie es Britney Spears so geht, ob wir die US-Wahl noch irgendwie beeinflussen können oder ob Rick Warren & John Ortberg aus der Saddleback Church Anregungen für ihre nächste Predigt brauchen. 😉
Kreative Kunst!…oder Hochzeitsfotografie 2008. Nicht die Massenabfertigung von Hochzeitspaaren, sondern Festhalten eines Hochzeitstages mit einer persönlicher Note und Gestaltung künstlerisch anspruchsvoller Hochzeitsportraits. Ist eine steigende Herausforderung geworden auf neue Motivideen zu kommen.
Why should have the devil all the good music?!…oder Konzertfotografie 2008. Noch absolut keine Ahnung, was dieses Jahr in Deutschland alles an Konzerten stattfindet, aber ich wäre für das eine oder andere musikalische Event in meiner Gegend nun ausreichend technisch und psychisch gewappnet. Meine Herausforderung an mich selbst ist, dass es gelingt, den Fotobetrachter in die Eventatmosphäre mit hineinzunehmen. Damit hätte die Veranstaltung auf lange Sicht die Chance beim Besucher einen größeren Bekanntheitsgrad aufgrund von stimmungsvollen Fotoeindrücken anstelle von verblitzen, unscharfen Bildern in Homepage oder im Print zu erlangen. Bei Interesse frag doch einfach mal an. Gerne bring ich mich für eine Aufbauarbeit in deiner Gegend mit ein. Vergangene Projekte: EventsvonMosaiksound, Festival Maiday,Gottesdienst Feierabend, Lichtpunkt Chor, Musical „Wo warst du?“. In dem Zusammenhang kämen auch andersartige Projekte zur Jugendarbeit oder Gastronomie in Frage siehe Padercamp, Mennocamp, Herrenboutique NOI.
Be a Paderborner…oder Öffentlichkeitsarbeit unserer Gemeinde/des Lighthouse Jugendzentrums für die Menschen in Paderborn. Kontinuität in der nicht ganz leichten Aufgabe und Entwicklung einer guten Zusammenarbeit in unserem Team und der Presse.
In Hülle und Fülle…oder sportliche Betätigung gegen den steigenden Konsum von Hochzeitsessen am Samstag. 😉 Gelegentliche Herausforderungen im Squash nehme ich motiviert an. Bisher hab ich mich als Anfänger wacker geschlagen. Spüre noch den Muskelkater vom Freitag aus meiner ersten Niederlage (aktuelle Bilanz 4:1 Spiele). Möchtest du eine sportliche Herausforderung formulieren…einfach hier entlang.
Nah bei IHM!…eine meiner größten Herausforderungen. Der persönliche alltägliche Glaube, eine beständige, ungezwungene Beziehung mit Gott und das bedingungslose Vertrauen auf ihn in jeder Lebenslage.
Es kann auch alles anders kommen…das bin ich mir absolut bewusst. Ein Mensch kann seinen Weg planen, seine Schritte aber lenkt der Herr.(Sprüche 16,9, NL) Ich bin gespannt, ob überhaupt und welche von diesen Punkten am Ende des Jahres noch groß geschrieben werden und was Gott mir selbst an Feedback zurückgeben wird. Ich wünsche mir sehr, dass ich auch bei Nichterfüllung dankbar mit dem bin, was er für mich vorbereitet hat. Auch dann, wenn es weh tut.
1.Thessalonicher 5,16-18 (NGÜ)
Freut euch, was auch immer geschieht! Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen! Dankt Gott in jeder Lage! Das ist es, was er von euch will und was er euch durch Jesus Christus möglich gemacht hat.
Vielleicht helfen dir diese Verse ebenfalls im Jahr 2008…ich wünsch dir Gottes Segen für deinen Alltag. Bei allem, was du tust kopiere nicht andere, sondern finde den Plan heraus, den Gott für dich allein mit deinen besonderen Begabungen vorgesehen hat! Dann wirst du die größte Erfüllung im Herzen spüren und wir werden uns alle einander perfekt ergänzen können.
Frisch wiedergekommen gibt es nun einen kleinen Konzertbericht von der 28. Christmasrocknight (kurz CRN) 2007. Mit der kompletten Fotoausrüstung bewaffnet ging es mit 4 anderen Paderbornern im Auto Samstag Mittag los Richtung Ennepetal. Wir hatten uns entschlossen nur an einem Tag zu fahren, da viele Bands vom Freitag ebenfalls auf der Sidestage spielten.
Die Lichtanlage war dieses Jahr etwas anders aufgebaut. Die Bühne besaß nicht wie die Jahre zuvor einen Steg und das Licht war im Halbkreis vollbepackt mit Moving-Lights angeordnet. Im Hintergrund belebten 4 große Flachbildschirme mit einer Live-Videoübertragung oder Motivvideos die Shows der Bands. Im Ganzen gesehen wesentlich besser als das letzte Jahr, wo ich schon etwas enttäuscht vom Licht berichtete.
Nun einige Eindrücke zu den Bands…
Sarah Brendel
Nur kurz gehört. Mit Band kommt die Frau irgendwie besser rüber als nur alleine mit Gitarre. Sie hat als etwas melancholisch wirkende Songwriterin einfach sehr tiefe Gedanken, die sie sehr gekonnt in ihren Liedern zum Ausdruck bringt. Meiner Meinung war es ein ganz guter Auftritt für den Beginner an diesem Samstag…auf der Talkbühne plauderte sie dann noch aus dem Nähkästchen. Wahrscheinlich wird es nächstes Jahr eine Tour geben, wo Leute aus dem Publikum ihre Gedichte mit musikalischer Begleitung von Sarah + Band vorlesen können. Ganz neue Idee, was es so noch nicht gibt und anderen Menschen die Gelegenheit bietet, ihre Gedanken nach außen zu tragen.
Make Up Your Mind
Astreine Ska-Band aus Holland. Ich hatte die Jungs schon mal in Paderborn live erlebt. Dieses Mal legten sie noch eine Schippe drauf mit einer temporeichen Bühnenshow. MUYM wissen einfach, wie man die Menge mitreißt. Unsere Ecke war auch gut dabei. 😉 Ska ist einfach absolut coole fröhliche Musik…und für die 2.Band an dem Tag war die Halle proppevoll. Das spricht für sich.
Verra Cruz
Döner essen gegangen. Hab ich paar Mal gesehen. Irgendwie nicht mein Geschmack und ist auch fast immer dasselbe. Sorry für die plumpe Bewertung. Aber der Döner war gut!
Flatfoot 56
Alter, waren die lebendig! Ganz neu zum erstem Mal auf der CRN. Ich hab mich direkt in einen Irish Pub mit 1.000 Iren, Engländern, Schotten versetzt gefühlt. Da kam soviel Great Britain rüber. Ging gar nicht. Super Stimmungsmucke Richtung Punk mit Folkeinflüssen incl. Dudelsack und Mandoline oder was das war. Haben sich sehr wacker geschlagen…mich konnten sie überzeugen.
Building 429
Nach ein paar Liedern hatte ich mich mit David etwas auf dem Boden ausgeruht. Die Band geht in Richtung Switchfoot mit einigen etwas ruhigeren Anbetungsliedern, aber dann auch wieder sehr rockigen Stimmungssongs. Super professionell und der Sänger kam auch sympathisch rüber. Sehr klare Aussagen. Ebenfalls ein Plus in diesem Jahr für die Christmasrocknight, auch wenn ich viele Lieder nur im Schlaf Unterbewusstsein mitbekommen hab.
Project 86 (Sidestage)
Hab mir sagen lassen, dass die richtig gut geworden sind. Bin dann während ihres Auftritts doch lieber bei Tourniquet geblieben.
Tourniquet
Hab ich früher viel gehört und zuletzt 2001 oder 02 auf der CRN gesehen. Die gehören ja auch so langsam zu den Rockopas. Der Bassist war leider nicht aus den USA mitgekommen wegen einer Operation/Krankheit. Am Anfang dachte ich, wie die das nur schaffen wollen ohne Bass. Aber die 3 haben sich dann doch sehr wacker geschlagen und trotz allem die Menge zum Mitmachen animiert. Zwischendurch präsentierten sie ein paar Sahnehäubchen wie Balladen mit zweistimmigen Gitarrenparts. Die neueren Bands bedienen sich der ausgefeilten Gitarrenkunst kaum noch so stark wie Tourniquet. Highlight für mich war das Schlagzeugsolo von Ted Kirkpatrick, der zu hinterlegten Sounds eines The Prodigy–Songs über mehrere Minuten die Beats machte. Richtig genial. Viele Rockfreaks haben zu dem Song etwas doof geguckt. Man muss verstehen: Die meisten Rockfans hassen solche Sachen wie Drum&Bass, House oder ähnliches, aber ich hab da Gott sei Dank nicht solche engen Scheuklappen und meinen Spaß beim Dancen gehabt.
Spoken
Bisschen ausgeruht auf der Tribüne für Disciple. Spoken hat sich um Einiges verbessert zum letzten Mal vor 2 Jahren. Manche Songs gefallen mir richtig gut, manche dann doch eher weniger. Aber die fünf US-Amerikaner bleiben ohne Zweifel eine absolute Live-Band, die die Crowd automatisch mitziehen. Da kann keiner mehr still stehen.
Disciple
Ich kann es nur jedes Jahr wieder betonen. Disciple sind eine der wenigen Bands, der ich vollkommen abkaufe, was sie von vorne rüberbringen, weil sie es mit ihrem Leben unterstreichen. Jedes Mal trifft die kurze Botschaft vom Sänger Kevin Young in mein Herz. Mir klingt es immer noch im Ohr, was er selbst vor 2 Jahren „gepredigt“ hat. Und auch dieses Mal hat er wieder äußerst ehrliche und tiefgehende Worte an die Jugendlichen weitergegeben. Kurz zusammengefasst. Gott hat an Weihnachten angefangen für die Menschen Geschenke zu machen, große Geschenke mit seinem Sohn Jesus Christus, der für unsere Sünden starb. Unser Gott ist ein gebender Gott! Was gibst du ihm? Gib ihm alles was du hast. Dein Leben, deine Gedanken, ob negative oder positive, deine Talente…
Zur Musik brauche ich wohl nicht viel zu sagen…unglaublich. In der Halle war kein freies Plätzchen mehr zu finden. „Everybody in the house have to go crazy!“ schallte es aus dem Mikrofon. Und das sind sie dann auch…Ich sag einfach nur Nackenstarre. Beste Hardrock-Band ever! Disciple, hört nicht auf, so authentisch zu leben! Ihr seid ein großes Vorbild für die Kids in der Szene…
Und damit war der Abend auch schon beendet. Ganz ehrlich gesprochen hatte ich nicht viele Erwartungen für dieses Jahr gehabt, weil eben kaum neue Bands zu den letzten Jahren dabei waren. Aber ich wurde wider Erwarten eines Besseren belehrt.
Und am Ende des Beitrags gibt es dieses Mal keine Fotos in der Galerie…bis auf das eine Beweishandypic oben. Warum das? Kann sein, dass du jetzt etwas enttäuscht bist. Aber ganz einfache Begründung. Weil der Fotorucksack ganz brav im Kofferraum geblieben ist. 😉 Man kann entweder das eine oder das andere. Und nach 3 Jahren Fotografieren war einfach mal Schluss. Ich muss zugeben, mich hat es wirklich stark in den Fingern gejuckt. Aber es war für mich auch eine große Lektion auf Dinge verzichten zu können, die man denkt brauchen zu müssen (Fotografie ist eine Sache davon), genauer gesagt zu fasten und mich neu ausrichten zu lassen. Disciple sei Dank!
Falls dir langweilig ist und es sonst keine guten Bilder im Netz zur Christmasrocknight 2007 gibt, kannst du dir von 2004, 2005, 2006 nochmal einen Bilderflash holen! Vielleicht kommen nächstes Jahr dann ein paar neue Livekonzertfotos der CRN auf rtphotography.de – wer weiß?!