:: Fussball Bielefeld – Leverkusen

Am Wochenende haben mein kleinerer Bruder Thomas und ich ein Weihnachtsgeschenk eingelöst und zwar das Fussballspiel Arminia Bielefeld gegen Bayer Leverkusen live auf der Alm anschauen. Bin zwar nicht mehr so doll Fussballfan wie damals als ich noch in der Teeniezeit mit Bayern-Trikot den Ball kickte, aber war doch ganz lustig. Leider hat die Lieblingsmannschaft Leverkusen von meinem Bruder 0:1 vergeigt, aber was solls. Warm angezogen hatten wir es uns auf der Stehtribüne weiter vorne einen Platz ergattert. 3/4 des Stadions war gefüllt und die Stimmung war trotz recht kalter Temperaturen ganz gut. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, mir die Spieler und den Schiri Dr. Markus Merk mit dem Canon 400mm 5.6 L mal etwas näher zu betrachten. Hab die meiste Zeit mit ISO800 und 1/1000s freihand fotografiert um den unscharfen Bildern aus dem Weg zu gehen.

Die alte Fotografenregel besagt ja 400mm x 1,6 Crop-Faktor (für die meisten digitalen Spiegelreflexkameras) = 640mm wahre Brennweite ergibt mindestens 1/640s um noch freihand fotografieren zu können ohne zu Verwackeln.

Die Ergebnisse seht ihr in der Galerie. Hier schreit der Nowotny gerade mal etwas rum.

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:: Büchertipp zur Hochzeitsplanung

Da das im Moment ja gut abgeht mit den Hochzeiten (Wahnsinn! =o)), wollte ich einfach mal eine winzig kleine Empfehlung zur Hochzeitsplanung an dieser Stelle geben. Wer Fotos braucht, muss natürlich auch den Rest planen. Daher an alle frisch Verlobten oder auch alle, die es noch werden wollen.

Valentina und ich hatten zur Verlobung ein Buch geschenkt bekommen, womit wir uns viel Stress und Abhetzen ersparen konnten. Es ist beim Hänssler-Verlag mit dem Titel „Hochzeit feiern – leicht gemacht“ für 5,95 EUR zu bekommen.

Zu dem Buch: Es geht erstmal mit ein bisschen Vorgeplenkel los. Einige Hintergründe zu Hochzeitsbräuchen und Empfehlungen zu Hochzeitsabläufen gekoppelt mit den eigenen Erfahrungen des Autorenehepaares im Umgang bei ihren eigenen verheirateten Kindern werden beleuchtet. Ist zwar in einigen Fällen hilfreich, lässt sich aber auch einfach überlesen, denn der richtig gute Teil kommt weiter hinten.

Dort findet man Checklisten zu Budgetplanungen, To-do-Listen und Empfehlungslisten mit Zeitangaben in welchem Zeitraum vor der Hochzeit die Aufgabe erledigt sein sollte. Dies empfanden wir als sehr sehr hilfreich. Klar, man kann sich auch eigene Gedanken dazu machen, aber ehrlich gesagt wäre mir das mit viel zu viel Arbeit verbunden gewesen. Warum Gedanken machen, wenn es einer schon ausprobiert hat?!

Außerdem gibt es auch Tipps zu Internetseiten (teilweise veraltet) oder auch anderen Quellen.

Und so gelingt es euch auch noch 3 Tage vor der Hochzeit mit Freunden in der neuen Wohnung gemütlich zu sitzen und fröhlich zu plaudern. 😉 Kenne das aus Erfahrung. Auch wenn man die Hintergründe in dem Buch nicht braucht, für 5,95 EUR kann man glaub ich nichts falsch machen und vergisst am Ende nicht den Fotografen! 😉 Ich sag nur frühzeitig buchen…

:: Queen Musical

Valentina und ich haben gestern mein Geburtstagsgeschenk vom letzten Jahr eingelöst: 2 Karten des legendären Queen-Musicals in Köln. Nachdem wir zur Abwechslung morgens vernünftig ausgeschlafen hatten, gings gegen Spätvormittag Richtung Köln. Ich war schon ganz heiß drauf, unser neues Auto auf der Autobahn zu testen. (Siehe nächsten Bericht)

Dort angekommen hatten wir natürlich erstmal Hunger, wobei wir uns bei einem Chinesen in der Nähe des Kölner Doms ein Mittagsmenü gegönnt haben. Nur soviel dazu: War ganz lecker! 😉 Ganze Horden Chinesen waren auch zum Mittagessen dort und schlürften mit Stäbchen genüsslisch ihr Essen hinunter. Dieses Phänomen kennt man aus unserer Gegend gar nicht, dass die chinesischen Landsleute in chinesischen Restaurants anzutreffen sind.

Nach dieser Stärkung sind wir gemütlich durch die Geschäfte geschlendert und haben uns auch ein bisschen in den Dom gesetzt. Nun war der Abend gekommen und der Muscial Dome ist ja fast direkt neben dem Dom anzutreffen. An dieser Stelle möchte ich eine kleine Rezension für das Musical schreiben, da ich ja auch viel vorher von anderen Leuten gehört habe. Vielleicht hilft es euch, eine Entscheidung zu treffen, ob ihr das Muscial besucht oder nicht.

Also, los gehts. Jacken sind im Zuschauerraum entweder die ganze Zeit aus sicherheitstechnischen Gründen anzubehalten (auch nicht auf den Schoß zu haben) oder in der Garderobe abzulegen. Wir haben unsere im Auto gelassen. Die insgesamt 3 Euro sind woanders doch besser angelegt.
Foto- und Filmaufnahmen sind nicht gestattet. Das nervt ehrlich gesagt mit diesen ganzen Verboten bei den Musicals. Immer dieselbe Leier. Das Fotografenherz blutet jedes Mal.
Am Anfang ist alles recht cybermäßig (nicht Erschrecken, ihr seid nicht im falschen Musical), aber so langsam findet man in die Story rein. In der Zukunft ist eben handgemachte Musik verboten, alles wird von „Gloablsoft“ kontrolliert. Und nun wird der Held gesucht, der ein Instrument findet, dass die Rockband Queen in ihrer Zeit versteckt hat, für den Fall das es irgendwann keine handgemachte Musik mehr gibt. Naja, und irgendwann nach viel Vorgeplenkel geht es dann auch richtig los!
Also einige Klassiker von Queen rocken schon total. Bei 4-5 Songs (We are the Champions, We will rock you, I want it all,…) tobte die Bude schon mächtig. Trotzdem hatten die Techniker extrem laut aufgedreht, so dass man eigentlich schon Ohrenstöpsel bräuchte. Und ich bin ja, was diese Musikrichtung angeht, nicht zimperlich.
Die Akteure waren ok, im Vergleich zu Aida kamen die meisten Charaktere aber nicht so überzeugend rüber. Viele platte Witze (Anspielungen auf Kölner Eigenarten), teilweise auch nicht ganz verträgliche Stimmen beim Gesang. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass Musical und Rock schwer kombinierbar sind. Hier und da gingen die Witze auch unter die Gürtellinie. Wers braucht!? Bei der Hälfte der Witze habe ich aber auch gelacht, keine Angst.
Der Story an sich konnte ich nicht so gut folgen. Teilweise wusste man mit der nächsten Szene nicht auf Anhieb was anzufangen.
Wir saßen im Rang 3, aber ehrlich gesagt, war das total wurscht, wo man sitzt. Auch Rang 4 hätte es noch getan. Man konnte überall gut gucken. Und teilweise haben sich die Leute mit minderrangigen Karten weiter vorne hingesetzt, weil vermutlich in der Woche weniger los und deshalb 1/3 der Plätze noch frei gewesen ist. Gewusst wie.
Alles in allem habe mich sehr gefreut über die Kombination Musical mit Rock und würde auch sagen, dass man sich das ruhig 1x anschauen könnte. Jedoch muss man auch ein Fabel für Rock haben und Queens-Songs zumindest etwas kennen. Auf einer Schulskala würde ich dem Ganzen eine 3, also „befriedigend“ geben. Zum Vergleich hätte Aida bei mir wohl eine 1 „sehr gut“ bekommen.

Ein paar Bilder vom Tag findet ihr in der Galerie…