:: Grillsaison

Da hab ich mich doch heute morgen echt weggelacht…

Seit kurzem habe ich ein paar Paderborner Blogs in meinen Feedreader aufgenommen und in einem Artikel auf ker0zene.de hat ein Kollege seine Erfahrungen vom Wochenende hinter der Tankstellen-Theke zum Besten gegeben. Sehr amüsant geschrieben.

Mittlerweile konnte ich an diesem Wochenende zum 5. Mal in diesem Jahr Grillfleisch und Schaschlik zu mir nehmen. Die Grillsaison ist spätestens seit Freitag endgültig eröffnet.

Na dann, guten Hunger!…die Fitnessstudios werden es uns danken. 😉

:: Alles ist umsonst

Zur Zeit reden wir im Hauskreis unserer Gemeinde über den Predigerbrief des alten Testaments der Bibel. Und ich muss sagen, dass die Aussagen dort wie ein Megaphon in mein Leben sprechen.

Alles, wonach wir unser Leben auf dieser Welt ausstrecken und was wir auch festhalten wollen, uns dafür anstrengen bis zur Erschöpfung, hat keinen bleibenden Wert. Alles ist nichtig und sinnlos.

Wenn man sich der folgenden Gedanken bewusst wird, taucht man plötzlich aus dem Alltag an der Oberfläche des Wassers auf, in dem man sich abstrampelt und hat die Möglichkeit sein Leben von oben zu betrachten. Gott sei Dank für diesen Brief von Salomo:

1. Wissen und Bildung

Prediger 1,14-18:
14 Ich beobachtete alles, was Menschen auf der Erde tun, und ich fand: Alles ist vergeblich. Es ist, als jagtest du dem Wind nach. 15 Krummes kann nicht gerade werden; was nicht da ist, kannst du nicht zählen. 16 Ich sagte zu mir selbst: »Ich weiß mehr als alle, die vor mir über Jerusalem geherrscht haben. Ich habe eine Fülle von Weisheit und Erkenntnis gesammelt.« 17 Doch als ich darüber nachdachte, was das alles wert ist und was der Weise den uneinsichtigen Schwachköpfen voraushat, erkannte ich: Auch die Bemühung um Weisheit und Erkenntnis ist Jagd nach Wind. 18 Wer viel weiß, hat viel Ärger. Je mehr Erfahrung, desto mehr Enttäuschung.

Noch eine Weiterbildungsmaßnahme, noch einen Abschluss, noch ein Buch – Lernen um zu Wissen. Wozu? Ich sage nicht, dass Wissen schlecht ist, sondern vielmehr unsere Prioritätenverschiebung. Unser Wissen steht über Gott. Wir setzen alles daran, um mehr zu wissen als der andere. Bibellesen um zu wissen und nicht Gemeinschaft mit Gott zu haben. Ein Studiumabschluss um mehr Kohle zu scheffeln anstatt die Fähigkeiten bewusst in seinem Umfeld einzusetzen mit einer Motivation, Jesus Freude zu bereiten.

2. Party, Frauen und Reichtum

Prediger 2,3-11:
3 Ich wollte am vollen Leben teilhaben wie die Menschen, die sich nicht um Weisheit und Einsicht kümmern; aber der Verstand sollte die Führung behalten. Ich trank Wein, um mich in Stimmung zu bringen, denn ich wollte erkunden, ob der Mensch während seiner kurzen Lebenstage irgendwo Glück finden kann. 4 Ich vollbrachte große Dinge: Ich baute mir Häuser und pflanzte Weinberge. 5 Ich legte Obstgärten an und pflanzte darin alle Arten von Fruchtbäumen. 6 Ich legte Teiche an, um die vielen aufwachsenden Bäume zu bewässern. 7 Ich kaufte mir zahlreiche Sklaven und Sklavinnen zu denen hinzu, die ich von meinem Vater geerbt hatte. Ich besaß mehr Rinder, Schafe und Ziegen als irgendjemand vor mir in Jerusalem. 8 Ich füllte meine Vorratskammern mit Silber und Gold aus den Schätzen der unterworfenen Könige und Länder. Ich hielt mir Sänger und Sängerinnen und nahm mir so viele Frauen, wie ein Mann sich nur wünschen kann. 9 So wurde ich mächtiger und reicher als alle, die vor mir in Jerusalem regiert hatten. Weil ich ein so großes Wissen besaß, 10 konnte ich mir alles verschaffen, was meinen Augen gefiel, und ich versagte mir keine Freude. Mit all meiner Mühe hatte ich es so weit gebracht, dass ich tatsächlich glücklich war. 11 Doch dann dachte ich über alles nach, was ich getan und erreicht hatte, und kam zu dem Ergebnis: Alles ist vergeblich und Jagd nach Wind. Es kommt nichts heraus bei aller Mühe, die sich der Mensch macht unter der Sonne.

Einfach so in den Tag leben. Jedes Event und Konzert mitnehmen. Tun und kaufen, was mir in den Sinn kommt. Wie Salomo meint: „ich konnte mir alles verschaffen, was meinen Augen gefiel“. Mit fotografieren im Urlaub so beschäftigt sein, dass man erst zuhause feststellt, wo man eigentlich gewesen ist. Sammeln, horten, arbeiten von Urlaub zu Urlaub. Freundschaften wechseln wie die Unterhosen. Wer würde sagen, dass Britney Spears und Robbie Williams keine traumhaften Randbedingungen für ihr Leben haben. Sie haben alles von der materiellen Seite und sind doch allein, zerbrochen und leer, weil Gott in ihrem Leben keine Rolle spielt. Alles ist sinnlos, was man im Hinblick auf sein Lebensende erreicht hat. Es ist nichts wert.

Ich glaube, wir müssen wieder lernen, auf Dinge zu verzichten und dankbar sein für das, was wir zur Verfügung haben und dankbar sein dem, der es uns gibt: dem Gott der Bibel. Dankbarkeit ist der größte Schritt zur Zufriedenheit.

3. Leben um zu arbeiten

Prediger 2,18-22
18 Auch der ganze Ertrag meiner Mühe war mir verleidet. Ich muss ja doch alles einem anderen überlassen, der nach mir kommt. 19 Wer weiß, ob der auch den Verstand hat, es sinnvoll zu gebrauchen. Trotzdem wird er über alles verfügen, was ich mir mit solcher Anstrengung durch mein großes Wissen erworben habe. Auch das ist vergebliche Mühe! 20 Da begann ich zu verzweifeln, weil ich mich für nichts und wieder nichts geplagt hatte. 21 Da müht sich jemand ab mit Klugheit und Geschick und erreicht etwas; aber dann muss er es einem vererben, der keinen Finger dafür krumm gemacht hat. Auch das ist vergeblich und ein großes Übel! 22 Was hat der Mensch am Ende von all seiner Anstrengung? 23 Nichts als Sorgen und Plagen hat er sein Leben lang, selbst in der Nacht kommen seine Gedanken nicht zur Ruhe. Auch das ist vergebliche Mühe!

Nicht nur Menschen, die Gott nicht kennen, leben so. Auch wir Christen lassen uns von diesem Denken gefangen nehmen. Arbeiten fürs Auto, arbeiten fürs Haus, arbeiten für das Vergnügen, arbeiten, um zu horten. Und doch ist alles sinnlos im Rückblick auf unser Leben. Das Handy, die Klamotten, der neue Ipod sind 1/2 Jahr später wieder veraltet. Das neue Blogdesign hängt einem nach ein paar Monaten wieder zum Halse heraus. Wieder und immer wieder hetzt man vorwärts und verpasst, bewusst am Leben teilzuhaben und mit Gott zusammenzusein. Arbeiten für die 5 Jahre Rente. 40 Jahre mallochen für die Kinder, die das Geld dann aus Eigennutz verprassen.

Und am Ende bleibt für alle der Tod! Der einzige Unterschied: Menschen, die aufgrund ihres Glaubens ihren Lebensstil Jesus Christus anvertraut haben, werden bei Gott im Himmel sein. Alle anderen werden dort sein, wo Gott nicht ist. Die Bibel nennt es Hölle.

Doch wie lebt man sein Leben bewusst und richtig???

Zwei Abschnitte im Predigerbrief fassen für mich ein sinnerfülltes Leben zusammen:

Prediger 2,24-25
24 Es gibt für den Menschen nichts Besseres als essen und trinken und genießen, was er sich erarbeitet hat. Doch dieses Glück hängt nicht von ihm selbst ab: Es ist ein Geschenk Gottes. 25 Denn wer hat zu essen oder hat Grund zur Freude ohne ihn?

Genießen der Geschenke Gottes erfüllt das Leben und ist in keinster Weise nutzlos. Das heißt nicht, dass wir unser Leben nur faulenzen sollen. Setze deine Fähigkeiten für Gott intensiv ein, aber halte auch zwischendurch an, mache eine Pause und genieße die Arbeit, den Segen und verbringe Zeit mit deiner Familie und deinen Freunden. Schenke Zeit anstatt materielle Dinge zum Geburtstag oder Weihnachten. Denn davon haben wir in unserer Generation am wenigsten.

Prediger 12,13-14
13 Fassen wir alles zusammen, so kommen wir zu dem Ergebnis: Nimm Gott ernst und befolge seine Gebote! Das ist alles, worauf es für den Menschen ankommt. 14 Über alles, was wir tun, wird Gott Gericht halten, über die guten und die schlechten Taten, auch wenn sie jetzt noch verborgen sind.

Nimm Gott ernst. Er ist kein alter Opa mit Rauschebart, der sich genüsslich im Schaukelstuhl zurücklehnt und auf die Erde schaut. Er ist ein eifernder und interessierter Gott, dem es nicht egal ist, wie du dein Leben verbringst. Trotz all seiner Liebe muss er gerecht sein und nach deinem Tod über dich richten. Glücklich wird der sein, der sich in seinem kurzen Leben Jesus Christus als Anwalt genommen hat und gleichzeitig aus Dankbarkeit mit Einsatz für Gott gelebt hat. Ihn wird Gott belohnen.

Danke, Gott!

:: Deutschland sucht den Superstar!?

Irgendwie kamen mir heute Morgen ein paar Gedanken zu dem Rummel um die Show „Deutschland sucht den Superstar“, abgekürzt DSDS.

Da Valentina und ich keinen Fernseher haben wegen Zeitverschwendung und weil da die meiste Zeit sowieso nur Mist kommt, schauen wir uns ab und zu kurz nach der ausgestrahlten Sendung im Fernsehen alle Videos bei www.clipfish.de an. Man spart sich die Werbung und den ganzen Schnick-Schnack drumherum und ist in einer halben Stunde durch. 😉

Wie vermutlich viele wissen, sind Thomas und Jonathan Enns weiter und nun unter den TOP5 der männlichen Kandidaten. Was die musikalische Leistung angeht bin ich ähnlicher Meinung wie Kapeka, aber so ist das Voting-System nun mal. Selbst schuld!

Ich erwähne gerade die beiden Jungs aus Köln, weil sie etwas mit mir und Valentina gemeinsam haben. Die persönliche Beziehung zu Jesus Christus. Ich denke schon, dass Thomas und Jonathan ihren Glauben an Jesus Christus durch ihr Verhalten zeigen können. Nicht durch viele Worte, aber mit ihrem Lebensstil. Ich denke auch, dass die Jury merkt, dass sie nicht “normal” sind. Man schaut in ihre Augen und muss feststellen, dass die beiden etwas anderes im Herzen haben und dass sie auch etwas anderes antreibt voranzukommen. Gleichzeitig stehen sie in einer großen Gefahr Fehler zu machen. Umso mehr brauchen sie Gebet, nicht dass sie gewinnen, sondern dass sie an Jesus dranbleiben bei all dem Hype um sich als Person.

Aber warum ich diesen Beitrag eigentlich schreibe ist der Gedanke:

Welchen Superstar sucht Deutschland wirklich? Und welchen bräuchte es?

Wenn ich mir die Lebensgeschichten der anderen Kandidaten, der Jury oder vieler Menschen in unserem Land anschaue, sehe ich eine Suche nach

– Angenommensein
– wahrer Liebe (nicht das Wort, was man im Fernsehen vermittelt bekommt und Dieter Bohlen Mark zuruft)
– Wahrheit
– Echtheit

Die folgenden Punkte sind jedoch Realität:

– Leere im Herzen
– Ablehnung
– Abtreibung
– Scheidungen
– Lebenslügen
– Unsicherheit (nicht im Singen, sondern im Lebenssinn)

In den Augen von Thomas und Jonathan findet man einen Frieden im Bezug auf die ersten 4 Punkte. Ihr Glauben an Jesus Christus, die einzige Wahrheit der Bibel und eine intakte Familie, die christliche Werte hochhält, sind ihre schon gefundene Antwort auf die Suche der anderen Kandidaten.

Denn am Ende des Lebens ist nur einer Superstar: Der, dem alle Ehre zusteht, vor dem sich alle Menschen nach ihrem Tod verneigen werden und erkennen müssen, dass so eine billige Trophäe im Fernsehen Kindergeburtstag gegen das ist, was im Himmel abgehen wird. Jesus musste durch den härtesten “Recall” der Welt, jetzt ist er nach seinem Tod am Kreuz auferstanden und dafür bin ich ihm sehr dankbar! Weil ich ein Lebensziel habe und mit ihm an meiner Seite mein Leben sinnvoll investieren kann. Jesus Christ Superstar!

Deutschland, such deinen Superstar an einer anderen Stelle!!!