:: Glücklich

Seit langem mal wieder etwas über uns zwei. Wir sind wirklich glücklich, dass es so eine schöne Erfindung von Gott wie die Ehe gibt, Höhen und Tiefen gemeinsam zu meistern und spannende neue Erlebnisse zusammen zu erleben.

Zur Zeit machen wir uns beide Gedanken über folgende Fragen und vielleicht helfen sie dem einen oder anderen auch weiter oder können einen neuen Impuls geben, über das eigene Leben nachzudenken. Uns haben die Fragen sehr herausgefordert. Viele aktuelle Antworten müssen wir uns zwar noch in Zusammenarbeit mit Gott und seinem Wort – die Bibel – geben, aber wir freuen uns drauf, wie das Ergebnis aussehen wird und wir sie in die Praxis umsetzen können.

Die Fragen sind ein Auszug aus Stille Zeit zu zweit. Das Andachtsbuch für Ehepaare

  1. Woran glaube ich wirklich?
  2. Warum mache ich das, was ich mache?
  3. Was hat mir eigentlich Zufriedenheit gebracht?
  4. In welchen Situationen empfinde ich Druck? Welche Gegenmaßnahmen erwartet Gott von mir?
  5. Läßt sich an meinem Tagesablauf erkennen, welche Werte für mich an oberster Stelle stehen?
  6. Wie wirkt sich mein gegenwärtiger Lebensstil darauf aus, wie es meiner Familie in 20 Jahren gehen wird?
  7. Wie möchte Gott, dass ich mit meinem Leben, meiner Familie und meinem Eigentum umgehe?

Das Leben mit Gott gemeinsam ist ein sehr spannendes Abenteuer. Viel Spaß beim Ergründen!…

Nebenbemerkung zum Foto: Handy-Cam. Mini-XDA-S mit 1.3 Megapixel. Low-Budget-Pic. 😉 Bin begeistert, dass das trotz Gegenlicht so gut geklappt hat. Eigentlich ist die Spiegelreflex überflüssig. *lach*

:: Wir schämen uns nicht für dich!

Seit dem ersten Hören dieses Liedes haben mich die Worte einfach umgepustet. Sie sind direkt in meinem Herz eingeschlagen. Es geht um „Take it all“ (sieh das Video) von Hillsong United. Im Refrain heißt es übersetzt „Jesus, wir leben für deinen Namen, wir werden uns nie für dich schämen. Unseren Lob und alles was wir heute sind, nimm es alles zu dir.“In letzter Zeit wünsche ich mir so sehr, dass wir Christen, die Jesus Christus persönlich kennen, nicht mehr beschämt die Klappe halten für unseren Erlöser. Nicht mehr so vorspielen, als würde unser Lebenssinn wie bei allen anderen nur aus Arbeit, Spaß am Wochenende, Häuser bauen und Kinder kriegen bestehen – die als Nebenziele gedacht nicht verkehrt sind – sondern vielmehr als Dankeschön und zur Ehre für Gott. Nicht mehr in den Gemeindehäusern verstecken und warten, das mal zufällig jemand vorbeikommt, der Jesus noch nicht kennt, sondern endlich rausgehen und im Alltag vorleben. Nicht mehr einfach ohne zu Nachzudenken mit den Trends dieser Zeit mitschwimmen, sondern Wege für ein erfülltes Leben vorleben. Nicht mehr bedrückt als Christ durchs Leben trotten, weil Christsein zu einer Pflicht und nicht zu einem Privileg geworden ist, sondern Gott gehorsam sein und wahre Freude im Herzen erleben. Im Alten Testament heißt es in Nehemia 8,10: „Und seid nicht bekümmert; denn die Freude am HERRN ist eure Stärke.“ Deutschland braucht noch mehr ansteckende Christen mit einer tiefen Freude, die das nach außen zeigen! Wir schämen uns nicht für unseren Glauben!Und jetzt der Songtext. Ihr könnt auch mitsingen, in dem ihr auf Play klickt. 😉 Am 16.09. gibt es die Möglichkeit dieses und noch viele andere Lieder mit einigen tausend anderen Menschen in der Lipperlandhalle in Lemgo lauthals zu singen und mitzuspringen. Meine Frau, meine Cam und ich sind auch dabei. Mann, das wird eine Freude.

Take It All

von Hillsong United
Album: United We Stand (2006)

Searching the world
The lost will be found
In freedom we live
As one we cry out
You carried the cross
You died and rose again
My God
I’ll only ever give my all

You sent Your Son
From heaven to earth
You delivered us all
It’s eternally heard
I searched for truth
And all I found was You
My God
I’ll only ever give my all

Jesus we’re living for Your Name
We’ll never be ashamed of You
Whoa o oh
Our praise and all we are today
Take take take it all
Take take take it all

You sent Your Son
From heaven to earth
You delivered us all
It’s eternally heard
I searched for truth
And all I found was You
My God
I’ll only ever give my all

Jesus we’re living for Your Name
We’ll never be ashamed of You
Whoa o oh
Our praise and all we are today
Take take take it all
Take take take it all

Jesus we’re living for Your Name
We’ll never be ashamed of You
Whoa o oh
Our praise and all we are today
Take take take it all
Take take take it all

Running to the One
Who heals the blind
Following the shining light
In Your hands
The power to save the world
In my life

Running to the One
Who heals the blind
Following the shining light
In Your hands
The power to save the world
In my life

Jesus we’re living for Your Name
We’ll never be ashamed of You
Whoa o oh
Our praise and all we are today
Take take take it all
Take take take it all

Jesus we’re living for Your Name
We’ll never be ashamed of You
Whoa o oh
Our praise and all we are today
Take take take it all
Take take take it all

Jesus we’re living for Your Name
We’ll never be ashamed of You
Whoa o oh
Our praise and all we are today
Take take take it all
Take take take it all
Take take take it all

:: A letter to the Global Church from The Protestant Church of Smyrna

Update 07.05.:
Weitere intressante Erkenntnisse rund um den Tathergang
Speziell der Artikel Ausgabe 33a am 27. April 2007

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Update 04.05.:
Nachdem einige vertrauliche Quellen berichten, dass die Folterdetails etwas übertrieben sind, habe ich sie rausgenommen. Dass die Bluttat stattgefunden hat und an sich sehr schlimm ist, mag keiner bezweifeln. Jedoch sind die Angaben zu den Verletzungen sehr widersprüchlich, so dass eine übertriebene Darstellung die Gemüter nur unnötig anheizen würde. Da müssen wir Christen einfach ehrlich sein und Fehler korrigieren und klarstellen.

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Dieser Blogbeitrag dient als Information an alle Leser da draußen und gleichzeitig als Anerkennung für die Betroffenen wegen der grausamen Tat (Quelle:Spiegel) in der Türkei, die aber eine riesige Auswirkung für Gottes Reich haben wird. Nichts auf dieser Welt geschieht umsonst, vor allem nicht, wenn Jesus Christus im Spiel ist. Wer schwache Nerven hat, sollte beim „Weiterlesen“-Link aufhören.

Übersetzung des Briefes der protestantischen Gemeinde von Smyrna an die Gemeinden der ganzen Welt.

Liebe Freunde,
die vergangene Woche war mit Trauer erfüllt. Viele von Euch haben von dem verheerenden Verlust gehört durch den Vorfall in Malatya, einer türkischen Provinzstadt 300 Meilen nordöstlich von Antiochia. Die Gläubigen dieser Stadt wurden als erste als Christen bezeichnet (Apg. 11, 26)

Am Mittwochmorgen, dem 18. April 2007 bereitete sich der 46 Jahre alte deutsche Missionar und Vater dreier Kinder Tilman Geske darauf vor, ins Büro zu gehen. Er gab seiner Frau einen Abschiedskuß und nahm sich noch kurz Zeit, seinen Sohn zu umarmen, für den es eine unbezahlbare Erinnerung wurde. „Auf Wiedersehen mein Sohn, ich liebe Dich.“

Tilman hatte vom Verlag „Zirve Publishing“ Büroräume gemietet und war dabei, Anmerkungen für die neue Türkische Studienbibel zu verfassen. Dort war auch das Büro der „Malatya Evangelist Church“. Bei Zirve wird christliche Literatur gedruckt, die von der Gemeinde in Malatya und in benachbarten Städten der Osttürkei verteilt wird.

 

In einem anderen Teil der Stadt verabschiedete sich der 35-jährige Pastor Necati Aydin, Vater zweier Kinder, von seiner Frau und machte sich ebenfalls auf den Weg ins Büro zum morgendlichen Bibelstudium und Gebetstreffen, an dem auch einige Gläubige aus der Stadt teilnehmen würden. Auch Ugur Yuksel machte sich zum Bibelstudium auf den Weg.

Keiner der drei Männer wußte, was sie erwarten würde.

Diese Bibelstunde war die äußerste Prüfung und Bewährung ihres Glaubens, die mit ihrem Eintritt in die Herrlichkeit enden würde, um die Krone der Gerechtigkeit durch Christus und die Ehre aller Heiligen in der Gegenwart Gottes zu empfangen.Am anderen Ende der Stadt trafen 10 junge Männer, die alle unter 20 waren, die letzten Vorbereitungen für den höchsten Glaubensakt, ihre Liebe zu Allah und den Haß auf die Ungläubigen unter Beweis zu stellen, die ihrer Ansicht nach den Islam untergruben.

Fünf dieser jungen Männer hatten am Ostersonntag an einem evangelistischen Einladungs-Gottesdienst teilgenommen, den Pastor Necati und seine Mitarbeiter im Konferenzraum eines Hotels in der Stadt veranstalteten. Die jungen Männer waren den Gläubigen als „Suchende“ bekannt. Keiner weiß, was in ihren Herzen geschah, als sie dem Evangelium lauschten. Wurden sie vom Heiligen Geist berührt? Wurden sie ihrer Sünden überführt? Nahmen sie die Botschaft in ihr Herz auf? Heute wissen wir nur, wie alles begann.

Diese jungen Männer, einer ist der Sohn des Bürgermeisters der Provinz Malatya, gehören zum „Tarikat“, einer Gruppe „treuer Gläubiger“ des Islam. Eine „Tarikat“-Mitgliedschaft“ verschafft hier hohes Ansehen, sie ist wie die in einer Bruderschaft. Man sagt, daß niemand ohne „Tarikat“-Mitgliedschaft“ in den öffentlichen Dienst kommen kann. Die jungen Männer lebten alle in demselben Studentenheim und bereiteten sich auf ihre Aufnahmeprüfungen an der Universität vor.
Sie nahmen Waffen, Brotmesser, Seile und Handtücher, bereit für ihren letzten Dienst an Allah. Sie wußten, es würde viel Blut fließen. Sie kamen rechtzeitig zur Bibelstunde, so um 10 Uhr herum.

Nachdem sie angekommen waren, begann offenbar die Bibelstunde. Es heißt, daß der Angriff begann, nachdem Necati ein Kapitel aus der Bibel vorgelesen hatte. Sie fesselten Ugur, Necati und Tilman und banden sie mit Händen und Füßen an ihre Stühle. Sie folterten die Brüder fast drei Stunden, wobei sie alles mit ihren Mobiltelefonen filmten.

In den neben der Druckerei gelegenen Arbeitsstätten hatten Nachbarn, wie sie später berichteten, Schreien gehört, aber angenommen, daß es sich um häusliche Streitigkeiten handelte und deshalb nicht reagiert.

Währenddessen hatte ein anderer Christ namens Gokhan und seine Frau einen gemütlichen Vormittag. Sie schliefen bis um 10, hatten ein langes Frühstück und kamen schließlich gegen 12.30 Uhr im Büro an. Die Tür war von innen verschlossen und sein Schlüssel funktionierte nicht. Er rief mit dem Handy an und, obwohl er Verbindung bekam, hörte er das Telefon im Büro nicht klingeln. Er rief das Handy seines Bruders an und schließlich antwortete Ugur: „Wir sind nicht im Büro. Geh zum Hotel-Treff. Dort sind wir. Wir werden dorthin kommen,“ sagte er rätselhaft. Während Ugur sprach, hörte Gokhan im Hintergrund ein Weinen und einen seltsamen knurrenden Laut.

Er rief die Polizei an und binnen fünf Minuten war der erste Beamte da. Er hämmerte an die Tür: „Aufmachen, Polizei!“ Anfangs dachte er, es handele sich um eine häusliche Ruhestörung. Dann hörten sie ein weiteres Knurren und ein gurgelndes Stöhnen. Jetzt erkannte der Polizist das Geräusch als Ausdruck äußerster menschlicher Qual, entsicherte seine Waffe und versuchte wieder und wieder, die Tür aufzubrechen. Einer der erschreckten Angreifer entriegelte dem Polizeibeamten die Tür, der beim Eintreten eine gräßliche Szene vorfand.

Tilman und Necati waren geschlachtet worden und praktisch enthauptet, indem man ihnen die Hälse aufgeschlitzt hatte. Ugurs Kehle war ebenfalls aufgeschlitzt und er lebte kaum noch.

Die drei Angreifer ließen vor dem Polizisten ihre Waffen fallen.

Währenddessen hörte Gokhan ein Schreien von der Straße. Jemand war aus dem dritten Stock gefallen. Als er auf die Straße lief, fand er einen Mann, den er später als Emre Gunaydin erkannte. Er hatte ein massives Kopf-Trauma und knurrte seltsamerweise. Er hatte versucht, das Regenrohr herunterzuklettern, um zu entkommen, hatte aber die Balance verloren und war heruntergestürzt. Es scheint, daß er der Anführer der Angreifer war. Ein anderer Angreifer wurde in seinem Versteck auf einem tieferen Balkon gefunden.

Um die ganzen Verknüpfungen verstehen zu können, müssen wir 6 Jahre zurückgehen. Im April 2001 dachte der Nationale Sicherheitsrat der Türkei (Milli Guvenlik Kurulu) darüber nach, die evangelikalen Christen als nationale Sicherheitsbedrohung zu sehen, im gleichen Maß wie Al Quaida und PKK-Terrorismus. Erklärungen in der Presse von politischen Leitern, Kolumnisten und Kommentatoren haben einen Haß gegen Missionare angeschürt, die, wie sie behaupten, junge Leute bestechen, ihre Religion zu wechseln.

Nach diesem Beschluß von 2001 begannen Angriffe und Drohungen gegen Kirchen, Pastoren und Christen. Es gab Sprengstoffanschläge, körperliche Angriffe, wörtliche und schriftliche Beschimpfungen. Das sind nur einige der Möglichkeiten, mit denen Christen angegriffen werden. Am bedeutendsten ist der Gebrauch von Propaganda in den Medien.

Nachdem sie ein langes Treffen wegen der christlichen „Bedrohung“ abgehalten hatten, begannen ab Dez. 2005 die Frau des Premiers Ecevit, der Geschichtswissenschaftler Ilber Ortayli, Professor Hasan Unsal, der Politiker Ahmet Tan und der Schriftsteller und Propagandist Aytunc Altindal einen Feldzug, jeder in seinem Aufgabenbereich, um die Aufmerksamkeit des Öffentlichkeit der drohenden Gefahr von Christen zuzuwenden, die versuchen würden, „die Seele ihrer Kinder zu erkaufen.“ Versteckte Kameras in Kirchen haben die Gottesdienste aufgenommen und die Aufnahmen übersteigert gebraucht, um Angst und Wiederstand gegen das Christentum zu fördern.

Bei einer offiziellen Reaktion von Ankara im Fernsehen grinste der Innenminister der Türkei, als er über den Angriff auf unsere Brüder sprach. Mitten in öffentlicher Entrüstung und Protesten gegen dieses Ereignis und für die Freiheit von Religion und des Gedankenguts hallen die Medien und offiziellen Kommentare mit derselben Botschaft: „Wir hoffen, daß ihr eure Lektion gelernt habt. Wir wollen hier keine Christen.“

Es scheint, als ob dieses ein organisierter Angriff von einem unbekannten erwachsenen TARIKAT- Leiter war. Wie bei dem Hrant Dink Mord im Januar 07 und bei dem Mord an dem katholischen Priester Andrea Santoro im Februar 2006, wurden Jugendliche gebraucht, um diese religiösen Morde durchzuführen, weil die öffentliche Sympathie für die Jugendlichen groß ist und sie bekommen geringere Strafen als ein Erwachsener, der dasselbe Verbrechen verübt. Sogar die Eltern der Kinder bejahen die Taten. Die Mutter des 16-jährigen Jungen, der den katholischen Priester Andrea Santoro ermordete, schaute in die Kamera, als ihr Sohn ins Gefängnis gebracht wurde und sagte: „Er wird seine Zeit für Allah absitzen.“

Die jungen Männer, die an den Morden beteiligt waren, sind in Sicherheitsverwahrung. Die heutigen Nachrichten sagten, daß sie als Terroristen angeklagt werden würden, so würde ihr Alter in diesem Fall keine Rolle in der strengen Bestrafung spielen. Der Angreifer Emre Gunaydin ist immer noch auf der Intensivstation. Die Nachforschungen drehen sich hauptsächlich um ihn und seine „Kontakte“ und man sagte, sie würden zusammenbrechen, wenn er nicht gesund würde.

Die Kirche der Türkei reagierte zur Ehre Gottes, denn Hunderte von Gläubigen und Dutzende von Pastoren kamen so schnell wie möglich mit dem Flugzeug, um der kleinen Gemeinde in Malatya beizustehen und die Gläubigen zu ermutigen, um die rechtlichen Angelegenheiten zu regeln und die Christen in den Medien zu repräsentieren.

Als Susanne Tilman ihren Wunsch äußerte, daß ihr Ehemann in Malatya beigesetzt werden sollte, versuchte der Gouverneur, dieses zu verhindern, und als er erkannte, daß das nicht möglich war, wurde ein Gerücht verbreitet, daß „es eine Sünde sei, ein Grab für einen Christen zu graben.“ Schlussendlich, in einem Unternehmen, daß in der Geschichte der Christen für immer erinnert werden sollte, griffen Männer von der Kirche in Adana (nahe Tarsus) Schaufeln und hoben ein Grab für ihren hingerichteten Bruder auf einen alten Armenischen Friedhof aus, der für 100 Jahre nicht betreut worden war.

Ugur wurde von seiner Familie nach der alevi-muslemischen Zeremonie in seiner Heimatstadt Elazig beerdigt. Seine gläubige Verlobte beobachtete alles aus dem Hintergrund. Seine Familie und Freunde lehnten in seinem Tod alles ab, den Glauben, den Ugur so lange bekannt hatte und für den er gestorben war.

Necatis Beerdigung wurde in seiner Heimatstadt Izmir durchgeführt, die Stadt, in der er zum Glauben kam. Die Finsternis versteht das Licht nicht. Obwohl die Gemeinden ihre Vergebung für den Vorfall ausdrückten, wurde den Christen (weiterhin) nicht getraut. Bevor der Sarg in das Flugzeug von Malatya geladen wurde, wurde er zweimal mit verschiedenen Röngtenuntersuchungen geprüft, um sicherzustellen, daß er keine Sprengstoffe enthielt. Das ist nicht das übliche Vorgehen für muslemische Särge.

Necatis Beerdigung war ein wunderbares Ereignis. Wie bei einem Einblick in den Himmel kamen tausende von türkischen Christen und Missionare, um ihre Liebe zu Christus zu bezeugen, und um den Mann zu ehren, der erwählt worden war, für Christus zu sterben. Necatis Frau Shemsha erklärte der Welt: „Sein Tod war sehr bedeutungsvoll, denn er starb für Christus und lebte für Christus….. Necati war eine Gabe Gottes. Ich fühle mich geehrt, daß er in meinem Leben war, ich fühle mich gekrönt mit Ehre. Ich möchte dieser Ehre würdig sein.“

Die Gläubigen standen mutig für (ihren Glauben) auf Necatis Beerdigung ein, weil sie es riskierten, öffentlich gesehen zu werden und in ähnlicher Weise Ziele von Angriffen zu werden. Wie man erwartet hatte, kam die Antiterrorpolizei und nahm ein Video von jedem, der bei der Beerdigung dabei war, für zukünftigen Gebrauch. Der Gottesdienst fand unter freiem Himmel bei der Buca Baptistenkirche statt und er wurde auf einen kleinen Friedhof für Christen, in den Randgebieten von Izmir, beigesetzt.

Zwei stellvertretende Gouverneure von Izmir beobachteten das Ereignis ernsthaft aus der ersten Reihe. Dutzende von Nachrichtensendern waren anwesend und dokumentierten das Ereignis mit aktuellen Nachrichten und Fotos. Wer kann den Eindruck ermessen, den diese Beerdigung auf die Anwesenden hatte? Das mag auch der Anfang ihrer Geschichte sein. Betet für sie.

In einer Tat, die in die Titelseiten der größten Zeitungen der Türkei kam, drückte Susanne Tilman ihre Vergebung in einem Fernsehinterview aus. Sie wollte keine Vergeltung, erklärte sie den Reportern. „Oh Gott, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun,“ sagte sie und stimmte damit von ganzem Herzen in die Worte Christi auf Golgatha ein (Luk. 23,34).

In einem Land, wo Blut-für-Blut-Vergeltung so normal wie das Atmen ist, wurden sehr viele Reporter auf die Kirche aufmerksam, und wie sehr dieser Kommentar von Susanne Tilman Leben verändert hat. Ein Kolumnist schrieb über ihre Aussage: „Sie sagte in einem Satz, was 1000 Missionare in 1000 Jahren nicht hätten tun können.“

Die Missionare von Malatya werden wahrscheinlich wegziehen, weil ihre Familien und Kinder öffentlich als Ziele in dieser feindseligen Stadt erkannt wurden. Die zurückbleibenden 10 Gläubigen haben sich versteckt. Was wird mit dieser Gemeinde geschehen, mit diesem Licht in der Dunkelheit? Sehr wahrscheinlich wird das Licht in den Untergrund gehen. Betet für Weisheit, daß türkische Brüder aus anderen Städten sich aufmachen werden, um die führerlose Gemeinde zu leiten. Sollten wir nicht alle um die große Stadt Malatya besorgt sein, eine Stadt, die nicht weiß, was sie getan hat? (Jona 4.11).

Als unser Pastor Fikret Bocek mit einem Bruder am Montag zum Sicherheitsamt ging, um eine Erklärung abzugeben, wurden sie beide in die Anti-Terror-Abteilung geleitet. An der Wand war ein großes Plakat angebracht, das die ganze Wand bedeckte, wo alle Terroristenzellen in Izmir auflistetet waren, und als Sondergruppe waren alle evangelikalen Kirchen in Izmir aufgelistet. Die Finsternis versteht das Licht nicht. „Diese, die die ganzen Erdkreis (Welt) erregt (wörtl.: umgekehrt) haben, sich auch hierher gekommen.“ (Apg. 17,6).

Bitte betet für die Gemeinde in der Türkei. „Betet nicht gegen Verfolgung, betet für Ausharren,“ betont Pastor Fikret Bocek.

Die Gemeinde ist besser dran durch den Verlust unserer Brüder, die Frucht in unserem Leben, der erneuerte Glaube, das brennende Verlangen, das Evangelium zu verbreiten, um mehr Dunkelheit in Malatya auszulöschen… all das kann nicht bedauert werden. Betet, daß wir stark sind im Angesicht von äußerlicher Opposition und betet besonders, daß wir stark sind bei den inneren Kämpfen mit Sünde, die unsere wirklich unfähig machende Schwäche ist.

Das wissen wir: Christus Jesus war da, als unsere Brüder ihr Leben für ihn gaben. ER war da, wie ER bei Stephanus war, als er gesteinigt wurde in der Gegenwart von Saulus von Tarsus.

Eines Tages könnte das Video vom Tod unserer Brüder mehr von ihrer Stärke offenbaren, die Christus, wie wir wissen, ihnen gab, um ihr letztes Kreuz zu tragen; über den Frieden des Geistes Gottes, mit dem sie beschenkt waren, um für ihren geliebten Erlöser zu leiden. Aber wir wissen, ER verließ ihre Seite nicht. Wir wissen, daß ihre Gedanken voll von Schriftworten waren, um auszuhalten, als die Finsternis versuchte, das ununterdrückbare Licht des Evangeliums auszulöschen. Wir wissen, daß sie, mit dem, was immer möglich war, mit einem Blick oder einen Wort, einander ermutigt haben, fest zu bleiben. Wir wissen, daß sie wußten, daß sie bald bei Christus sein würden.

Wir wissen keine Einzelheiten. Wir kennen die Gerechtigkeit nicht, die auf Erden ausgeteilt werden wird oder nicht.

Aber wir beten – und bitten Euch, zu beten – daß eines Tages wenigstens einer der fünf jungen Männer zum Glauben kommen möchte, durch das Zeugnis im Tode von Tilman Geske, der sein Leben als Missionar für seine geliebten Türken gab, und die Zeugnisse im Tode von Necati Aydin und Ugur Yuksel, die ersten Märtyrer für Christus der Türkischen Kirche.

Reported by Darlene N. Bocek (24 April 2007)
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Please please please pass this on to as many praying Christians as you can, in as many countries as you can. Please always keep the heading as “From the Protestant Church of Smyrna” with this contact information: izmirprotestan@gmail.com // http://www.izmirprotestan.org