:: Erste Session der Foto+Designworkshops

Die erste Runde der Foto- und Designworkshops – organsiert von Georg und mir – ist gut gestartet und mittlerweile auch schon wieder zu Ende. An 3 aufeinander folgenden Samstagen hatten insgesamt 30 Teilnehmer die Möglichkeit mehr über Fotografie, Bildbearbeitung und Printdesign kennen zu lernen. Die Intensivkurse fanden im Lighthouse Jugendzentrum in Paderborn von morgens 9 bis 17 Uhr nachmittags statt – rauchende Köpfe und Finger inklusive.

Im ersten Teil haben wir uns gemeinsam in Abwechslung von Theorie und Praxis an die Grundlagen des Fotografierens herangewagt. Was sind Blende, Belichtungszeit und Lichtempfindlichkeit und welche Auswirkung haben sie auf das fotografische Ergebnis? Über weitere grundlegende Themen ging es abschließend zu den Tipps für einen guten Bildaufbau. Das Feedback war sehr positiv und ich hoffe stark, dass nun alle Beteiligten über den Workshop hinaus das Gelernte in die Praxis umsetzen werden. Nichtsdestotrotz muss man üben, üben, üben und irgendwann sollte jeder, wenn er nachts um halb drei geweckt wird, auf Anhieb seine Kamera ohne hinzugucken spielend bedienen können.

In den beiden anderen Teilen sind wir nach einem ähnlichem Muster anhand von theoretischen Grundlagen und einer Vielzahl von Praxisübungen an die Themen zur Bildnachbearbeitung und dem Layout von Printmedien herangegangen. Die Photoshopper und Flyer-Layouter der nächsten Generation stehen schon in den Startlöchern.

Das Lehren in den Workshops hat mir sehr viel Spaß gemacht und man darf nun gespannt sein, wie es bald weitergeht…einige Pläne und vor allem die Ziele des ganzen Vorhabens befinden sich im Reifeprozess und bedürfen noch etwas Zeit. Hier noch ein paar Kurseinblicke:

:: Herausforderungen 2008

Bevor ich hier anfange loszulegen, erinnere ich mich noch ganz schnell an die Warnung von Helmut in einem richtig guten Blogeintrag zum Thema Vorsätze. Schluss mit der Selbstveräppelung! Aber nun gibt es einen kurzen Einblick in das bereits begonnene Jahr 2008 und seinen für mich denkbaren Herausforderungen…

  • Ehe ist wie Tanzen! oder Standardtanz-Grundkurs mit Valentina (Januar/Februar)…bin sehr gespannt. Meine bald gemachten Erfahrungen und die Gedankenübertragungen auf eine bibeltreue Ehe werde ich irgendwann mal niederschreiben. Gewisse Ansätze formieren sich gerade in meinem Kopf. Jetzt fehlt nur noch die Praxis!
  • Gib ab!…von deiner Erfahrung. Erste Anläufe von Foto- und Designkursen in meiner freikirchlichen Gemeinde zusammen im Team mit Georg(3 mal ganztägig im Januar/Anfang Februar, mittlerweile ausgebucht). Wir beide sind keine professionell gelernten Fotografen. Aber dankbar geben wir weiter, was wir bisher an Wissen aufnehmen konnten. Liebend gern hätte ich selbst dem einen oder anderen Erfahrenen mal über die Schulter geschaut, leider war es mir bisher verwährt geblieben. So konnte ich aber zumindest aus den vielen Erfahrungen von guten Fotografen, die ihr Wissen mit anderen im Internet teilen, profitieren. Ein wahrer Segen.Für die Zukunft könnte ich mir Workshops als überregionale Unterstützung für weitere Gemeinden und zur Förderung von jungen Christen/generell Jugendlichen vorstellen, die immer häufiger in ihre PC-Spielewelt abtauchen, aber nichts Produktives mehr in ihrer Freizeit auf die Reihe bekommen. Veranstalter-Interessenten sprich Gemeinde oder andere Institutionen können sich gerne unverbindlich melden. Ich kann noch nichts versprechen, aber evtl. kann man an einem Bedarfsfeedback abschätzen, wie es weitergehen könnte. Meiner Meinung nach gibt es auf dem Gebiet noch viel zu wenig Angebote gerade im Hinblick auf Gemeindearbeit.
  • Kreative Kunst!…oder Hochzeitsfotografie 2008. Nicht die Massenabfertigung von Hochzeitspaaren, sondern Festhalten eines Hochzeitstages mit einer persönlicher Note und Gestaltung künstlerisch anspruchsvoller Hochzeitsportraits. Ist eine steigende Herausforderung geworden auf neue Motivideen zu kommen.
  • Why should have the devil all the good music?!…oder Konzertfotografie 2008. Noch absolut keine Ahnung, was dieses Jahr in Deutschland alles an Konzerten stattfindet, aber ich wäre für das eine oder andere musikalische Event in meiner Gegend nun ausreichend technisch und psychisch gewappnet. Meine Herausforderung an mich selbst ist, dass es gelingt, den Fotobetrachter in die Eventatmosphäre mit hineinzunehmen. Damit hätte die Veranstaltung auf lange Sicht die Chance beim Besucher einen größeren Bekanntheitsgrad aufgrund von stimmungsvollen Fotoeindrücken anstelle von verblitzen, unscharfen Bildern in Homepage oder im Print zu erlangen. Bei Interesse frag doch einfach mal an. Gerne bring ich mich für eine Aufbauarbeit in deiner Gegend mit ein. Vergangene Projekte: Events von Mosaiksound, Festival Maiday, Gottesdienst Feierabend, Lichtpunkt Chor, Musical „Wo warst du?“. In dem Zusammenhang kämen auch andersartige Projekte zur Jugendarbeit oder Gastronomie in Frage siehe Padercamp, Mennocamp, Herrenboutique NOI.
  • Be a Paderborner…oder Öffentlichkeitsarbeit unserer Gemeinde/des Lighthouse Jugendzentrums für die Menschen in Paderborn. Kontinuität in der nicht ganz leichten Aufgabe und Entwicklung einer guten Zusammenarbeit in unserem Team und der Presse.
  • In Hülle und Fülle…oder sportliche Betätigung gegen den steigenden Konsum von Hochzeitsessen am Samstag. 😉 Gelegentliche Herausforderungen im Squash nehme ich motiviert an. Bisher hab ich mich als Anfänger wacker geschlagen. Spüre noch den Muskelkater vom Freitag aus meiner ersten Niederlage (aktuelle Bilanz 4:1 Spiele). Möchtest du eine sportliche Herausforderung formulieren…einfach hier entlang.
  • Nah bei IHM!…eine meiner größten Herausforderungen. Der persönliche alltägliche Glaube, eine beständige, ungezwungene Beziehung mit Gott und das bedingungslose Vertrauen auf ihn in jeder Lebenslage.

Es kann auch alles anders kommen…das bin ich mir absolut bewusst. Ein Mensch kann seinen Weg planen, seine Schritte aber lenkt der Herr. (Sprüche 16,9, NL) Ich bin gespannt, ob überhaupt und welche von diesen Punkten am Ende des Jahres noch groß geschrieben werden und was Gott mir selbst an Feedback zurückgeben wird. Ich wünsche mir sehr, dass ich auch bei Nichterfüllung dankbar mit dem bin, was er für mich vorbereitet hat. Auch dann, wenn es weh tut.

1.Thessalonicher 5,16-18 (NGÜ)
Freut euch, was auch immer geschieht! Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen! Dankt Gott in jeder Lage! Das ist es, was er von euch will und was er euch durch Jesus Christus möglich gemacht hat.

Vielleicht helfen dir diese Verse ebenfalls im Jahr 2008…ich wünsch dir Gottes Segen für deinen Alltag. Bei allem, was du tust kopiere nicht andere, sondern finde den Plan heraus, den Gott für dich allein mit deinen besonderen Begabungen vorgesehen hat! Dann wirst du die größte Erfüllung im Herzen spüren und wir werden uns alle einander perfekt ergänzen können.

:: Abschluss-Adventskonzert Lichtpunkt

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Mit dem letzten Konzert in der Heimatsstadt Paderborn schloss der Sakralpop-Chor Lichtpunkt (find die Bezeichnung für die Stilrichtung echt witzig) seine diesjährige Weihnachtstournee ab. Zahlreiche Besucher waren erschienen, um das Programm unter dem Thema „Wertvoll“ auf sich wirken zu lassen. Der Hansesaal des Schützenhofes war kurz nach Einlass um 17.30 Uhr schon fast komplett gefüllt (ca. 900 Besucher). Mit kurzer Verspätung kamen die ca. 30 Sänger mit begleitender Live-Band auf die Bühne und präsentierten die fast 2-stündige Mischung aus Gesang und Moderation. Trotz der guten, soliden Leistung der Sänger und einigen neuen Solistinnen musste man hier und da ein paar Wermutstropfen aufgrund technischer Probleme hinnehmen (Beamer/ Sound). Manchmal steckt der „Teufel“ im Detail – im wahrsten Sinne des Wortes -, so dass man auf die Videoübertragung gänzlich verzichten musste. Schade eigentlich. Trotz dieser Schwierigkeiten und dem vermeintlich nicht ganz perfekten Abend sind aus Valentinas und meinem Umkreis schon einige positive Resonanzen zu der Ausstrahlung und den klaren Liedertexten an uns herangetragen worden. Unser Gott ist glücklicherweise ein Gott mit Gnade und er benutzt unsere menschlichen Schwächen und unseren Mangel, um sich dann noch stärker zu zeigen. Ihm sei der Respekt und die Ehre für alles, was daraus wird! LichtpunktPB2007_68.jpg

Aus fotografischer Sicht konnte ich auch einen ganz neuen Aspekt testen. Artur (einer der Sänger im Chor) stellte mir freundlicherweise sein Fotoköfferchen zur Verfügung, so dass ich mit einem zweiten Canon 30D-Body kaum die Objektive wechseln musste. Auf 24-70 2.8L und 70-200 2.8L IS fiel meine Kombiwahl. Nur zwischendurch hab ich das 17-40 4.0L draufgeschraubt. Ich muss sagen, man kann sich schnell an eine Zweitkamera gewöhnen! 😉

Als letztes wie immer der Blick in die Fotogalerie…viel Spaß!