Der Feiertag Allerheiligen bot sich an, einfach mal raus aus dem Alltag zu kommen und wegzufahren. Nach einigem Überlegen haben Valentina und ich uns entschlossen die Stadt Dresden für 3 Tage zu erkundschaften. Mittwoch Vormittag 10.30 Uhr sind wir gestartet, nachdem ich kurz vorher noch auf der Arbeit war. Das Wetter spielte mit. Während der Autofahrt konnten wir die schöne Landschaft genießen, nebenbei Vorträge vom Leadership-Training hören, die wir beim letzten Mal verpasst haben und nach ca. 4,5 Stunden auf der Autobahn waren wir im 480km entfernten Dresden angekommen. Im Hotel eingecheckt und zunächst etwas ausgeruht, denn abends erwartete uns etwas ganz Besonderes. Chic machen für den Besuch des Diner-Varieté “Trocadero” von André Sarassani, der mittlerweile aus der Fernsehshow “Supertalent” bekannt sein könnte. Es handelt sich dabei um eine Unterhaltungsshow in gemütlicher Atmosphäre (ca. 180 Personen). In den 3,5h wurde ein Showmix aus Artisten, Illusionen und einem 4-Gänge-Menü geboten. Man muss sich bei dem Essen auf die eine oder andere Überraschung einstellen, aber es war alles lecker. Wie immer war Fotografierverbot während der Veranstaltung, aber zumindest in der Lounge durfte ich. Alles in allem sehr gut gemacht. Manchmal kam der Sarassani etwas künstlich rüber, aber wahrscheinlich ist das die typische Art von Magiern.
Am besten gefiel uns ein italienisches Clownpärchen, das absolut gute Gags und eine geniale Mimik draufhatte .
Am Donnerstag und Freitag ging es dann in die Dresdner Innenstadt. Zwinger, Semperoper und Frauenkirche standen auf dem Plan und ein bisschen Shoppen. Nachdem der Donnerstag vom Wetter gut mitgemacht hatte, haben wir den etwas verregneten Freitag mehr in den Einkaufszonen verbracht. Hat auch Spaß gemacht…
Dresden ist wirklich zu empfehlen. Es gibt kulturell viel zu sehen. Falls man alle Möglichkeiten im Umland mit der Sächsischen Schweiz ausschöpfen möchte, braucht man bestimmt mehr als eine Woche. Aber für uns hat es vorerst ausgereicht. Vielleicht kommen wir beim nächsten Mal für etwas länger.
Zum Schluss noch ein paar fotografische Eindrücke. Ich habe entweder mit dem Superweitwinkel 10-20mm, Teleobjektiv 70-200mm und bei ganz schwachen Licht mit meinem Lieblingsobjektiv 50mm 1.4 geknipst. Zu den Bildern