:: Server gehackt

Ich melde mich nun wieder zurück. Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, war mein Blog und auch die Introseite von rtphotography.de die letzten Tage nicht erreichbar.

Irgendwelche Hacker hatten sich in den Server von freundepb.de vor gut 2 Wochen bis ins Root-Verzeichnis eingenistet und versteckt andere Server bombardiert. Aus dem Grund wurde alles platt gemacht, da man es nicht mit herkömmlichen Trojanern sondern mit Profis zu tun hatte. Nachdem am Samstag/ Sonntag wieder alles lief, gab es erneut einen Ausfall. Ich hoffe, dass das System jetzt soweit sicher ist. Zumindest könnt ihr ja diesen Blogeintrag lesen.

Ich habe am letzten Wochenende Einiges erleben können, es mit Bildern dokumentiert und werde demnächst hier auch ein paar Sachen reinstellen…

Bild: morguefile.com

:: Alles ist umsonst

Zur Zeit reden wir im Hauskreis unserer Gemeinde über den Predigerbrief des alten Testaments der Bibel. Und ich muss sagen, dass die Aussagen dort wie ein Megaphon in mein Leben sprechen.

Alles, wonach wir unser Leben auf dieser Welt ausstrecken und was wir auch festhalten wollen, uns dafür anstrengen bis zur Erschöpfung, hat keinen bleibenden Wert. Alles ist nichtig und sinnlos.

Wenn man sich der folgenden Gedanken bewusst wird, taucht man plötzlich aus dem Alltag an der Oberfläche des Wassers auf, in dem man sich abstrampelt und hat die Möglichkeit sein Leben von oben zu betrachten. Gott sei Dank für diesen Brief von Salomo:

1. Wissen und Bildung

Prediger 1,14-18:
14 Ich beobachtete alles, was Menschen auf der Erde tun, und ich fand: Alles ist vergeblich. Es ist, als jagtest du dem Wind nach. 15 Krummes kann nicht gerade werden; was nicht da ist, kannst du nicht zählen. 16 Ich sagte zu mir selbst: »Ich weiß mehr als alle, die vor mir über Jerusalem geherrscht haben. Ich habe eine Fülle von Weisheit und Erkenntnis gesammelt.« 17 Doch als ich darüber nachdachte, was das alles wert ist und was der Weise den uneinsichtigen Schwachköpfen voraushat, erkannte ich: Auch die Bemühung um Weisheit und Erkenntnis ist Jagd nach Wind. 18 Wer viel weiß, hat viel Ärger. Je mehr Erfahrung, desto mehr Enttäuschung.

Noch eine Weiterbildungsmaßnahme, noch einen Abschluss, noch ein Buch – Lernen um zu Wissen. Wozu? Ich sage nicht, dass Wissen schlecht ist, sondern vielmehr unsere Prioritätenverschiebung. Unser Wissen steht über Gott. Wir setzen alles daran, um mehr zu wissen als der andere. Bibellesen um zu wissen und nicht Gemeinschaft mit Gott zu haben. Ein Studiumabschluss um mehr Kohle zu scheffeln anstatt die Fähigkeiten bewusst in seinem Umfeld einzusetzen mit einer Motivation, Jesus Freude zu bereiten.

2. Party, Frauen und Reichtum

Prediger 2,3-11:
3 Ich wollte am vollen Leben teilhaben wie die Menschen, die sich nicht um Weisheit und Einsicht kümmern; aber der Verstand sollte die Führung behalten. Ich trank Wein, um mich in Stimmung zu bringen, denn ich wollte erkunden, ob der Mensch während seiner kurzen Lebenstage irgendwo Glück finden kann. 4 Ich vollbrachte große Dinge: Ich baute mir Häuser und pflanzte Weinberge. 5 Ich legte Obstgärten an und pflanzte darin alle Arten von Fruchtbäumen. 6 Ich legte Teiche an, um die vielen aufwachsenden Bäume zu bewässern. 7 Ich kaufte mir zahlreiche Sklaven und Sklavinnen zu denen hinzu, die ich von meinem Vater geerbt hatte. Ich besaß mehr Rinder, Schafe und Ziegen als irgendjemand vor mir in Jerusalem. 8 Ich füllte meine Vorratskammern mit Silber und Gold aus den Schätzen der unterworfenen Könige und Länder. Ich hielt mir Sänger und Sängerinnen und nahm mir so viele Frauen, wie ein Mann sich nur wünschen kann. 9 So wurde ich mächtiger und reicher als alle, die vor mir in Jerusalem regiert hatten. Weil ich ein so großes Wissen besaß, 10 konnte ich mir alles verschaffen, was meinen Augen gefiel, und ich versagte mir keine Freude. Mit all meiner Mühe hatte ich es so weit gebracht, dass ich tatsächlich glücklich war. 11 Doch dann dachte ich über alles nach, was ich getan und erreicht hatte, und kam zu dem Ergebnis: Alles ist vergeblich und Jagd nach Wind. Es kommt nichts heraus bei aller Mühe, die sich der Mensch macht unter der Sonne.

Einfach so in den Tag leben. Jedes Event und Konzert mitnehmen. Tun und kaufen, was mir in den Sinn kommt. Wie Salomo meint: “ich konnte mir alles verschaffen, was meinen Augen gefiel”. Mit fotografieren im Urlaub so beschäftigt sein, dass man erst zuhause feststellt, wo man eigentlich gewesen ist. Sammeln, horten, arbeiten von Urlaub zu Urlaub. Freundschaften wechseln wie die Unterhosen. Wer würde sagen, dass Britney Spears und Robbie Williams keine traumhaften Randbedingungen für ihr Leben haben. Sie haben alles von der materiellen Seite und sind doch allein, zerbrochen und leer, weil Gott in ihrem Leben keine Rolle spielt. Alles ist sinnlos, was man im Hinblick auf sein Lebensende erreicht hat. Es ist nichts wert.

Ich glaube, wir müssen wieder lernen, auf Dinge zu verzichten und dankbar sein für das, was wir zur Verfügung haben und dankbar sein dem, der es uns gibt: dem Gott der Bibel. Dankbarkeit ist der größte Schritt zur Zufriedenheit.

3. Leben um zu arbeiten

Prediger 2,18-22
18 Auch der ganze Ertrag meiner Mühe war mir verleidet. Ich muss ja doch alles einem anderen überlassen, der nach mir kommt. 19 Wer weiß, ob der auch den Verstand hat, es sinnvoll zu gebrauchen. Trotzdem wird er über alles verfügen, was ich mir mit solcher Anstrengung durch mein großes Wissen erworben habe. Auch das ist vergebliche Mühe! 20 Da begann ich zu verzweifeln, weil ich mich für nichts und wieder nichts geplagt hatte. 21 Da müht sich jemand ab mit Klugheit und Geschick und erreicht etwas; aber dann muss er es einem vererben, der keinen Finger dafür krumm gemacht hat. Auch das ist vergeblich und ein großes Übel! 22 Was hat der Mensch am Ende von all seiner Anstrengung? 23 Nichts als Sorgen und Plagen hat er sein Leben lang, selbst in der Nacht kommen seine Gedanken nicht zur Ruhe. Auch das ist vergebliche Mühe!

Nicht nur Menschen, die Gott nicht kennen, leben so. Auch wir Christen lassen uns von diesem Denken gefangen nehmen. Arbeiten fürs Auto, arbeiten fürs Haus, arbeiten für das Vergnügen, arbeiten, um zu horten. Und doch ist alles sinnlos im Rückblick auf unser Leben. Das Handy, die Klamotten, der neue Ipod sind 1/2 Jahr später wieder veraltet. Das neue Blogdesign hängt einem nach ein paar Monaten wieder zum Halse heraus. Wieder und immer wieder hetzt man vorwärts und verpasst, bewusst am Leben teilzuhaben und mit Gott zusammenzusein. Arbeiten für die 5 Jahre Rente. 40 Jahre mallochen für die Kinder, die das Geld dann aus Eigennutz verprassen.

Und am Ende bleibt für alle der Tod! Der einzige Unterschied: Menschen, die aufgrund ihres Glaubens ihren Lebensstil Jesus Christus anvertraut haben, werden bei Gott im Himmel sein. Alle anderen werden dort sein, wo Gott nicht ist. Die Bibel nennt es Hölle.

Doch wie lebt man sein Leben bewusst und richtig???

Zwei Abschnitte im Predigerbrief fassen für mich ein sinnerfülltes Leben zusammen:

Prediger 2,24-25
24 Es gibt für den Menschen nichts Besseres als essen und trinken und genießen, was er sich erarbeitet hat. Doch dieses Glück hängt nicht von ihm selbst ab: Es ist ein Geschenk Gottes. 25 Denn wer hat zu essen oder hat Grund zur Freude ohne ihn?

Genießen der Geschenke Gottes erfüllt das Leben und ist in keinster Weise nutzlos. Das heißt nicht, dass wir unser Leben nur faulenzen sollen. Setze deine Fähigkeiten für Gott intensiv ein, aber halte auch zwischendurch an, mache eine Pause und genieße die Arbeit, den Segen und verbringe Zeit mit deiner Familie und deinen Freunden. Schenke Zeit anstatt materielle Dinge zum Geburtstag oder Weihnachten. Denn davon haben wir in unserer Generation am wenigsten.

Prediger 12,13-14
13 Fassen wir alles zusammen, so kommen wir zu dem Ergebnis: Nimm Gott ernst und befolge seine Gebote! Das ist alles, worauf es für den Menschen ankommt. 14 Über alles, was wir tun, wird Gott Gericht halten, über die guten und die schlechten Taten, auch wenn sie jetzt noch verborgen sind.

Nimm Gott ernst. Er ist kein alter Opa mit Rauschebart, der sich genüsslich im Schaukelstuhl zurücklehnt und auf die Erde schaut. Er ist ein eifernder und interessierter Gott, dem es nicht egal ist, wie du dein Leben verbringst. Trotz all seiner Liebe muss er gerecht sein und nach deinem Tod über dich richten. Glücklich wird der sein, der sich in seinem kurzen Leben Jesus Christus als Anwalt genommen hat und gleichzeitig aus Dankbarkeit mit Einsatz für Gott gelebt hat. Ihn wird Gott belohnen.

Danke, Gott!

Fotos: morguefile.com

:: Pimp my Blog

Heute war mir so danach, den Blog einmal auszumisten und ihn etwas umzugestalten. Die Navigation gibt es jetzt links, Werbung rechts. Der Blogroll ist in einer statischen Seite untergekommen.

So ist nun alles etwas übersichtlicher geworden, man kommt schneller ans Ziel und ist nicht von überflüssigem Content abgelenkt. Jetzt könnte ich sogar meine rechte Seite für Veranstalter vermieten, theoretisch zumindest… ;-) Werde hier und da, so wie aktuell von mosaiksound, gute Hinweise für Veranstaltungen posten.