:: 80er Jahre Abend in der Jugendgruppe

Gestern war mal wieder ein besonderer Abend in der Jugendgruppe angesagt. “Promi-Abend” im Stil der 70er/80er Jahre. In der Andacht von Alex wurden wir mit dem Fan-Sein von unseren Idolen konfrontiert. Gerade in der Hippie-Zeit und auch danach gab es Massenhysterie für die Pop- und Rockikonen. Doch wie ist es mit Jesus? Treffen dieselben Eigenschaften auf uns als Christen für unseren Herrn und Heiland Jesus Christus zu?
Natürlich gab es auch sehr lustige Beiträge von Heino, Modern Talking oder David Hasselhoff. Spaßig wars…

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:: Audi A6 Avant

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So, nach dem Auf die Folter spannen und armseligem Vertrösten nun die Auflösung. Valentina und ich haben uns einen Aud A6 Avant 2.5 TDI multitronic gekauft. Man würde denken, dass der Mann sich alleine so eine Karre aussucht. Aber ehrlich gesagt hat Valentina den ersten Hinweis auf einen A6 gegeben. Danach hat sich alles nach viel Stöbern und Gebet so entwickelt. Zunächst hatten wir hauptsächlich nach Optik geschaut, danach kam die technische Auseinandersetzung.
Und Gott sei Dank ist dann einen Tag drauf unser alter Golf III (14 Jahre) an einen Exporthändler weggegangen. Viel gabs für den nicht mehr, aber weg ist weg. Auf die parallel geschaltete Zeitungsanzeige hat sich keiner gemeldet. Also war die Entscheidung wohl richtig gewesen.
Nun aber zu dem “neuen” Traumschiff. Ich muss vorab sagen, dass ich mich bis dahin nie für Autos interessiert habe. Diese ganzen Abkürzungen und Statistiken waren mir immer egal. Viel wert habe ich nie darauf gelegt. 5 Jahre Bus und Bahn und 2 Jahre klapprigen Golf fahren sind glaub ich Aussage genug. Aber wenn wir (Valentina und ich) was kaufen, dann machen wir uns schon auf LANGE Sicht Gedanken. Platzmäßig, Unterhaltungskostenmäßig, Zufriedenheitsmäßig. Ich stehe nicht so auf diese 2-Jahre-Neues-Auto-Mentalität. Umso schöner ist, wenn man merkt, dass an so einem Auto auch noch hilfreiche Luxusextras dabeisind. Wir haben viel Freude am Auto.

Vielleicht ein paar Daten für die Autofreaks:
Audi A6 Avant 2.5 TDI Multitronic, EZ 28.05.04 (unser Hochzeitstag), 49.900 km, 120kW (163PS), 6 Zylinder, Diesel, ABS, ESP, Sitzheizung vorne, Kopfairbagsystem, Seitenairbag, Doppelairbag, Tempomat, el. Fensterheber 4-fach, Leichtmetallfelgen, Gepächraumabdeckung, Nebelscheinwerfer, Rücksitzlehne geteilt, Servolenkung, PDC hinten, Mittelarmlehne vorne, Multitronic, DVD-Navi Audi plus, Bordcomputer, Mp3 (CD/SD-MMC-Karte), CD-Wechsler, Klimatronic, Sitzheizung, Lendenwirbelstütze, Dachreling, Holzeinlagen,…dabei habe ich bestimmt noch was vergessen.

Zusätzlich ist noch 3 Monate Herstellergarantie auf dem Wagen und nochmal 1 Jahr Gebrauchtwagengarantie. Zusätzlich 2 Jahre ab jetzt bis zur AU/HU.

Jetzt dürft ihr alle bei uns mitfahren! =o)…
Abschließend vielleicht noch ein paar Eindrücke zum Auto aus den letzten 2 Wochen.

Jetzt im Winter mit Winterreifen verbraucht das Schätzchen so ca. 9 l Diesel bei übermäßig viel Stadtfahrt. Auf der Auobahn bei konstant 130-140 km/h sind gestern so ca. 8 l bei diesen niedrigen Temperaturen rumgekommen. Klar, 6 l wären natürlich besser, aber Fahrspaß kombiniert mit niedrigem Spritverbrauch kann man sich glaub ich abschminken. Für uns ist das akzeptabel. Die heutige Automatikschaltung schluckt wahrscheinlich auch noch nochmal einen halben Liter im Vergleich zur Handschaltung. Dafür braucht man nichts mehr zu machen, nur noch Gasgeben und Lenken. Und selbst das Gasgeben wird einem abgenommen. Der Tempomat ist das Beste. Die Füße sind auf der Autobahnfahrt immer erholt und egal ob Berghoch oder Bergrunter. 140 bleibt 140 km/h. Die einstellbare Lendenwirbelstütze und die Mittelarmlehne sind ebenfalls eine Supereinrichtung auf langen Fahrten.

Das Navi arbeitet gut, sehr vorausschauend und auch 3D-visualisierend. Selbst Staus erkennt das Ding (integriertes Carinfosystem). Ich hab ihm gestern nicht trauen wollen, als er uns über die A2 nach Köln schicken wollte. Naja, wer nicht hören will, muss fühlen. Kurz vor der A1 standen wir dann 30 min im Stau. Dass man Mp3s über Kartenslot hören kann ist auch eine gute Ergänzung zum CD-Wechsler. An Musik mangelt es echt nicht mehr.

Zur Beschleunigung brauch ich glaub ich nichts zu sagen. Wenn man das Kick-Down der Automatik nutzt, dann kommt man schon gut vorwärts. Die Automatik selbst hört man kaum. Nur beim Abbremsen merkt man das automatische Runterschalten als leichtes Hintergrundgeräusch.

Zur Akustik: Bei 130 auf der Autobahn merkt man vom Geräuschpegel her gar nicht, dass man überhaupt fährt. Da ist der Motor gerade mal bei 2000 U/min. Einmal hab ich gestern dann doch die 200 km/h-Marke auf dem Rückweg geknackt. Aber selbst da kann man sich immer noch gut unterhalten. Der Umwelt und Valentina zur Liebe bin ich dann doch wieder vom Gas gegangen. ;-)

Zu den Plätzen hinten. Auch wenn ich als eigentlich große Person vorne sitze, haben die hinteren Leute immer noch viel Beinfreiheit bei meiner Sitzposition. Auch ein Kriterium für den A6 anstatt den A4, der auf mich einen etwas einengenen Eindruck gemacht hat. Wenn ich schon einen Kombi fahre, dann sollen die Mitfahrer hinten nicht wie in einem Corsa zusammengepfercht sitzen müssen.

2 kleine Minuspunkte zu guter Letzt. Winterreifen dürfen nur in Alu gefahren werden aufgrund der unglücklichen Kombination von großer Motorisierung und der Bremszulassung. Aber die schafft man sich einmal an (siehe Bild oben) und gut is. Stahlfelgen sind auch kaum günstiger. Dafür sieht Alu natürlich chicer aus.
Eine gute Ergänzung wäre ein Multfunktionslenkrad für Radio und Tempomat in der Ausstattung gewesen, aber man kann nicht alles haben.

Alles in allem bis jetzt ein Superfahrzeug. Geld kostet jedes Auto und alle neuen Modelle jeglicher Hersteller unterscheiden sich nicht mehr so groß voneinander. Klar, ein paar tausend Euro schon. Aber ich denke lieber eins kaufen, in das man auch noch in 5 Jahren zufrieden mit seiner Familie einsteigen kann als dass man es wieder nach 2 Jahren wegen Nichtgefallen verkauft. Dieser Verlust ist weit höher. In dieses Auto haben wir uns beide verliebt…

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:: Queen Musical

Valentina und ich haben gestern mein Geburtstagsgeschenk vom letzten Jahr eingelöst: 2 Karten des legendären Queen-Musicals in Köln. Nachdem wir zur Abwechslung morgens vernünftig ausgeschlafen hatten, gings gegen Spätvormittag Richtung Köln. Ich war schon ganz heiß drauf, unser neues Auto auf der Autobahn zu testen. (Siehe nächsten Bericht)

Dort angekommen hatten wir natürlich erstmal Hunger, wobei wir uns bei einem Chinesen in der Nähe des Kölner Doms ein Mittagsmenü gegönnt haben. Nur soviel dazu: War ganz lecker! ;-) Ganze Horden Chinesen waren auch zum Mittagessen dort und schlürften mit Stäbchen genüsslisch ihr Essen hinunter. Dieses Phänomen kennt man aus unserer Gegend gar nicht, dass die chinesischen Landsleute in chinesischen Restaurants anzutreffen sind.

Nach dieser Stärkung sind wir gemütlich durch die Geschäfte geschlendert und haben uns auch ein bisschen in den Dom gesetzt. Nun war der Abend gekommen und der Muscial Dome ist ja fast direkt neben dem Dom anzutreffen. An dieser Stelle möchte ich eine kleine Rezension für das Musical schreiben, da ich ja auch viel vorher von anderen Leuten gehört habe. Vielleicht hilft es euch, eine Entscheidung zu treffen, ob ihr das Muscial besucht oder nicht.

Also, los gehts. Jacken sind im Zuschauerraum entweder die ganze Zeit aus sicherheitstechnischen Gründen anzubehalten (auch nicht auf den Schoß zu haben) oder in der Garderobe abzulegen. Wir haben unsere im Auto gelassen. Die insgesamt 3 Euro sind woanders doch besser angelegt.
Foto- und Filmaufnahmen sind nicht gestattet. Das nervt ehrlich gesagt mit diesen ganzen Verboten bei den Musicals. Immer dieselbe Leier. Das Fotografenherz blutet jedes Mal.
Am Anfang ist alles recht cybermäßig (nicht Erschrecken, ihr seid nicht im falschen Musical), aber so langsam findet man in die Story rein. In der Zukunft ist eben handgemachte Musik verboten, alles wird von “Gloablsoft” kontrolliert. Und nun wird der Held gesucht, der ein Instrument findet, dass die Rockband Queen in ihrer Zeit versteckt hat, für den Fall das es irgendwann keine handgemachte Musik mehr gibt. Naja, und irgendwann nach viel Vorgeplenkel geht es dann auch richtig los!
Also einige Klassiker von Queen rocken schon total. Bei 4-5 Songs (We are the Champions, We will rock you, I want it all,…) tobte die Bude schon mächtig. Trotzdem hatten die Techniker extrem laut aufgedreht, so dass man eigentlich schon Ohrenstöpsel bräuchte. Und ich bin ja, was diese Musikrichtung angeht, nicht zimperlich.
Die Akteure waren ok, im Vergleich zu Aida kamen die meisten Charaktere aber nicht so überzeugend rüber. Viele platte Witze (Anspielungen auf Kölner Eigenarten), teilweise auch nicht ganz verträgliche Stimmen beim Gesang. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass Musical und Rock schwer kombinierbar sind. Hier und da gingen die Witze auch unter die Gürtellinie. Wers braucht!? Bei der Hälfte der Witze habe ich aber auch gelacht, keine Angst.
Der Story an sich konnte ich nicht so gut folgen. Teilweise wusste man mit der nächsten Szene nicht auf Anhieb was anzufangen.
Wir saßen im Rang 3, aber ehrlich gesagt, war das total wurscht, wo man sitzt. Auch Rang 4 hätte es noch getan. Man konnte überall gut gucken. Und teilweise haben sich die Leute mit minderrangigen Karten weiter vorne hingesetzt, weil vermutlich in der Woche weniger los und deshalb 1/3 der Plätze noch frei gewesen ist. Gewusst wie.
Alles in allem habe mich sehr gefreut über die Kombination Musical mit Rock und würde auch sagen, dass man sich das ruhig 1x anschauen könnte. Jedoch muss man auch ein Fabel für Rock haben und Queens-Songs zumindest etwas kennen. Auf einer Schulskala würde ich dem Ganzen eine 3, also “befriedigend” geben. Zum Vergleich hätte Aida bei mir wohl eine 1 “sehr gut” bekommen.

Ein paar Bilder vom Tag findet ihr in der Galerie