:: Andacht: Das Fest vom "heruntergekommenen" Gott


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Den Text habe ich heute morgen in einer Email bekommen…damit verabschiede ich mich in die Weihnachtstage. Wir werden viel unterwegs sein, unsere beiden Eltern besuchen, auf Verwandtschaftsfeiern sein und viiel Essen. ;-)

In dem Sinne…Gottes Segen und immer schön rechts fahren! Aber nun noch ein paar Zeilen zum Nachdenken…

Weihnachten – das Fest vom “heruntergekommenen” Gott

Darf man das so provokativ und eindeutig zweideutig formulieren?

Diese Formulierung hat so einen störenden Klang. Der Begriff “heruntergekommen” kollidiert mit unseren romantisch-weihnachtlichen Gefühlen.

Aber kollidiert nicht unsere Lebens-Wirklichkeit sowieso mit unseren romantisch-weihnachtlichen Gefühlen?

Was bedeutet Weihnachten in diesem Jahr für die Fischer an Spaniens Küsten nach dem verheerenden Tankerunglück? Da gibt es als Weihnachtsbraten diesmal “Seemöwe in Öl”!

Was bedeutet Weihnachten für die Terroropfer von Bali und Kenia?
Verwandtenbesuche auf dem Friedhof sind angesagt!

Was bedeutet Weihnachten für Christen in Israel und Palästina? Nicht Begeisterung über Gottes Liebe, sondern Entsetzen über menschlichen Hass!

Was bedeutet Weihnachten für die Millionen Aidskranken in Russland und China und Afrika? Nicht ansteckende Lebensfreude, sondern todbringende Infektion.

Was bedeutet Weihnachten für manche Familien, die nicht wissen, wie sie vom überzogenen Konto noch Geld für Weihnachtsgeschenke abgehoben kriegen?
Kinderreich und gerade deswegen arm in einem der wohlhabensten Länder der Erde!

Weißt Du, was Weihnachten geschehen ist?

Der lebendige Gott, Dein und mein Schöpfer, kommt herunter zu den “Heruntergekommenen”! In Jesus wird er ganz Mensch und ist sich nicht zu schade, sich die Hände schmutzig zu machen und uns aus Gottesferne und Hoffnungslosigkeit herauszuholen.

Das war damals schon provokativ. Da hätte sich sicher mancher gerne mit dem Sohn Gottes geschmückt und in seinem Glanz gerne ein bisschen mitverdient.
So nach dem Motto:

* Warum das Ganze nicht nach Jerusalem verlegen – Geburt des kleinen Jesuskindes und Auftritt der himmlischen Heerscharen bitte pünktlich um 20 Uhr zur Hauptsendezeit!
* Möglichst ein paar prominente Politiker dazu stellen – Ochs und Esel vielleicht!
* Und einen vernünftigen Imageberater für die unbedarfte Zimmermannsfamilie: “Was, keine Haare hat der Junge? Da kann man nachhelfen: `Holder Knabe mit lockigem Haar´ lässt sich viel besser vermarkten!”

Nein, Gott macht da nicht mit. Er hat sich für Bethlehem entschieden. Er hat sich Maria und Joseph ausgesucht und vertraut ihnen seinen Sohn an. Er ruft die “herunter gekommenen” Hirten vom Feld herbei als Zeugen und erste Botschafter der guten Nachricht vom Kommen des Retters.

Und bei diesem Prinzip ist Gott geblieben: In Jesus kommt er zu denen, die ihn nötig haben!

Er kommt zu denen, die sich danach sehnen, Versöhnung mit Gott zu finden, Vergebung ihrer Sünden und Gewissheit über das ewige Leben!

Er kommt zu denen, die Hunger und Durst haben nach Gerechtigkeit und sich dabei der eigenen Ungerechtigkeit bewusst sind!

Er kommt zu denen, die leiden unter dem Streit und der Lieblosigkeit zwischen uns Menschen und die sich ausstrecken nach dem Frieden und der Liebe Gottes.

Er kommt zu denen, die am Ende eigener Wege stehen, vielleicht vor den Trümmern zerbrochener Hoffnungen, “herunter gekommen” eben, und die nach einem neuen Anfang fragen, und er wirbt um ihr Vertrauen.

Er kommt zu denen, die betend ihr Herz und ihr Haus öffnen für den von Gott gesandten Retter Jesus Christus, weil sie wissen: “Wir haben ihn nötig!”

Er kommt unsichtbar und doch erfahrbar. Er bringt Geschenke mit: Heilende Liebe, rettenden Glauben und unerschütterliche Hoffnung.

Wer aber sagt: “Diesen Jesus brauch ich nicht!” der wird leer ausgehen, der wird Weihnachten anders füllen müssen, der wird sich mit einem Märchen zufrieden geben müssen – und die Wahrheit von Weihnachten nicht begreifen.

Denn Weihnachten ist das Fest vom “herunter gekommen” Gott!

Volkmar Glöckner

:: Design-Kategorie im Portfolio

Um auch meine anderen Tätigkeitsfelder im Designbereich darzustellen, habe ich im Portfolio eine neue Kategorie “Design (Print)” eingeführt, worunter ihr eine Zusammenstellung der bisher gelaufenen Projekte und Aufgaben findet.

Es sind auch ein paar Fotos in den Bereichen “Musik” und “Menschen” neu.

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:: c.teens Weihnachtscomic

Passend zu Weihnachten habe ich noch einmal ein altes Weihnachtscomic herausgekramt. Ich vermisse irgendwie die Wortwitze zur Zeit in meinem Leben, die damals zu meinen Comix beigetragen haben… (Andi & Alex. Falls ihr das zufällig lest: War ne coole Zeit damals in der WG!)